Hirschwand: Freier Blick über das Donautal

Hirschwand
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schwerDie bizarren Felsformationen Hirschwand und Seekopf in der Wachau bieten eine Herausforderung für kletterfreudige Wanderer.

Bekannt ist die Wachau für ihre gemächliche Landschaft aus Weinbergen und Marillenbäumen. Doch gleich hinter den Hügeln warten bizarre Felsformationen auf kletterfreudige Wanderer: Davon überzeugen kann man sich bei diesem Rundweg, der in St. Lorenzen am südlichen Donauufer beginnt.

Gegenüber der Kirche führt ein steiler Trampelpfad den Berg hinauf. Danach wandern wir am Kamm entlang, mit Ausblick auf das gegenüberliegende Ufer bei Weißenkirchen. Nach etwa eineinhalb Stunden gelangen wir zur 627 Meter hohen Hirschwand, die über die zwei kurze Klettersteige erklommen werden kann. Über Seile und eiserne Tritte geht es auf die nur einen Meter breite Felszacke – der erste Steig ist einfacher, der zweite anspruchsvoller. Belohnt wird die Anstrengung mit einem Panoramablick über das Donautal und das Tullnerfeld.

Vorsichtig steigen wir hinab – und begeben uns zum nur 20 Minuten entfernten nächsten Aussichtspunkt: zur Aussichtswarte am Seekopf, deren hölzerne Stiege auch für weniger Trittfeste geeignet ist. Oben angekommen informieren Wegweiser mit Kilometerangaben über ferne (und nicht allzu ferne) Orte: Mount Everest, New York – und den nahen Ötscher. Nun spazieren wir – vorsichtig! – über einen mit dichtem Laub bedeckten Weg in S-Kurven den Bergrücken hinab. Am Donauufer angekommen, muss der letzte Kilometer entlang der Bundesstraße passiert werden. Wem der Rucksack nicht zu schwer ist, der kann Bioäpfel vom Bauernhof mitnehmen – oder aber beim nächsten Heurigen in Rührsdorf oder Rossatz einkehren.

Anforderung: schwer

Dauer: 4 Stunden

Startpunkt: St. Lorenz

Anfahrt: Mit dem Auto

Alle Wanderrouten im Überblick

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.12.2008)


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