Zweite Untersuchung: Haider hatte 1,8 Promille

Der Unfallwagen Jörg Haiders.
Der Unfallwagen Jörg Haiders.(c) APA (Gert Eggenberger)
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Claudia Haider, die Witwe des tödlich verunglückten Kärntner Landeshauptmannes, hatte eine zweite Blut-Untersuchung durch die Innsbrucker Gerichtsmedizin in Auftrag gegeben.

Nun ist es bestätigt: Jörg Haider hatte bei seiner Fahrt in den Tod am 11. Oktober 2008 tatsächlich 1,8 Promille Alkohol im Blut. Das ergab eine zweite Untersuchung der Innsbrucker Gerichtsmedizin, die von der Staatsanwaltschaft Klagenfurt auf Antrag von Witwe Claudia Haider in Auftrag gegeben worden war. Wie der "Kurier" in seiner Mittwoch-Ausgabe berichtet, hat der Leiter der Anklagebehörde, Gottfried Kranz, dieses Resultat bestätigt.

"Keine Veränderungen"

Kranz wird mit den Worten zitiert: "Es haben sich keine Veränderungen ergeben." Haider war mit seinem VW Phaeton am 11. Oktober auf der Loiblpass-Bundesstraße bei Lambichl im Süden Klagenfurts verunglückt. Nach dem Bericht des technischen Sachverständigen war Haider zu diesem Zeitpunkt mit zumindest 142 Stundenkilometern unterwegs gewesen. Einige Tage später gab sein Pressesprecher Stefan Petzner bekannt, dass der Kärntner Landeshauptmann beim Crash alkoholisiert gewesen war.

Technisches Gutachten steht noch aus

Noch nicht eingelangt ist ein technisches Gutachten zum Unfallhergang, das ebenfalls von der Witwe beantragt worden ist. Den Auftrag hat der Grazer Sachverständige Harald Weinländer erhalten. Auch eine fotogrammetrische Auswertung wurde durchgeführt, und zwar durch den Grazer Gutachter Anton Reithofer, berichtet der "Kurier". Auf diese Weise soll vor allem das Tempo des Fahrzeugs zu dem Zeitpunkt rekonstruiert werden, zu dem es von der Fahrbahn abgekommen ist.

(APA/Red.)

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