Europas Pkw-Neuzulassungen tief wie 15 Jahre nicht

APA (Archiv)
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Die Pkw-Neuzulassungen in Europa (EU+EFTA) sind im vergangenen Jahr auf den tiefsten Stand seit 15 Jahren gesunken. Mit 14,7 Millionen Fahrzeugen habe der Rückgang knapp 8 Prozent betragen, teilte der Verband der europäischen Automobilhersteller (ACEA) am Donnerstag mit. In der EU wurden 14,3 Mio. Autos neu zugelassen, das waren um 7,9 Prozent weniger als im Jahr davor.

Im Zuge der zunehmenden Finanz- und Wirtschaftskrise verloren die Käufer besonders in der zweiten Jahreshälfte die Lust am Autokauf. In Westeuropa fiel der Rückgang mit mehr als 8 Prozent stärker aus als in den neuen EU-Mitgliedsstaaten, die ein Minus von knapp einem Prozent verbuchten. Besonders hart getroffen wurden die Märkte in Island und Irland. Zweistellige Minusraten verbuchten aber auch die Volumenmärkte in Spanien, Italien und Großbritannien.

In Österreich gingen die Neuanmeldungen im Vorjahr um 1,5 Prozent auf 293.697 Autos zurück, im Dezember betrug der Rückgang 16,3 Prozent (15.712 Autos). In Deutschland ging die Nachfrage um rund zwei Prozent zurück. Zuwachsraten verzeichneten die Märkte in Belgien und der Schweiz sowie, gestützt von steuerlichen Maßnahmen, in Portugal und Finnland.

Die VW-Gruppe blieb trotz eines Rückgangs von 4,4 Prozent mit knapp über 3 Millionen Neuzulassungen der stärkste Hersteller in Europa. Von den Konzernmarken konnte allein Audi mit Plus 0,2 Prozent einen Zuwachs verbuchen. Die Premium-Wettbewerber BMW und Daimler verzeichneten Rückgänge von 3,5 Prozent beziehungsweise knapp sechs Prozent.

(APA)

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