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Strompreisverfall macht Energiekonzern Verbund zu schaffen

PK VERBUND AG 'JAHRESERGEBNIS 2012': ANZENGRUBER
Verbund-Chef Wolfgang AnzengruberAPA/HANS KLAUS TECHT
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Neben den niedrigen Strompreisen nagen auch Wertberichtigungen der Windparks in Rumänien am Gewinn des Unternehmens.

Die fallenden Strom-Großhandelspreise setzen Österreichs größtem Energiekonzern Verbund weiter zu. Im dritten Quartal brach der operative Gewinn (Ebitda) um 42,8 Prozent auf 633 Millionen Euro ein, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Unter dem Strich schrumpfte der Gewinn sogar um 86,4 Prozent auf 63,8 Millionen Euro. Der Umsatz ging um 14,4 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro zurück. Neben dem gesunkenen Absatzpreis für Strom nagen Wertberichtigungen der Windparks in Rumänien am Gewinn des Unternehmens.

Positiv wirkte dagegen ein Steuereffekt im Zusammenhang mit dem kürzlich fixierten Verkauf der französischen Gas-Kombikraftwerke.

Für das Gesamtjahr bekräftigte der Konzern die in der Vorwoche erhöhte Prognose. Für 2014 erwartet Verbund ein Ebitda von rund 770 Millionen Euro und einen Nettogewinn von rund 85 Millionen Euro. An die Aktionäre soll unverändert die Hälfte des angekündigten bereinigten Konzerngewinnes in Höhe von rund 190 Millionen Euro ausgeschüttet werden.

Nach Vorlage von Zahlen sind die Verbund-Aktien des Verbund im Frühhandel an der Wiener Börse um klare 2,00 Prozent auf 15,19 Punkte gesunken.

 

(APA/Reuters)