VW ist der Sieg der Dakar eigentlich nicht mehr zu nehmen. Als Spitzenreiter geht der Südafrikaner Giniel de Villiers in die letzte Etappe.
Das Volkswagen-Werksteam hat den ersten Sieg in der Rallye Dakar durch Argentinien und Chile praktisch in der Tasche. Nach der wegen starker Regenfälle verkürzten 13. und vorletzten Etappe (La Rioja-Cordoba/220 km) führt der Südafrikaner Giniel de Villiers in einem VW Touareg vor seinem Markenkollegen Mark Miller (USA), der den Rückstand auf 2:20 Minuten reduzierte. Bei den Motorrädern steht der spansche KTM-Pilot Marc Coma vor seinem zweiten Gesamtsieg nach 2006.
Miller verkürzte als Tages-Siebenter unmittelbar vor De Villiers den Rückstand am Freitag um 15 Sekunden. Der Gesamtführende geht mit einem Vorsprung von 2:20 Minuten in die letzte Etappe nach Buenos Aires. Robby Gordon auf Platz drei liegt mit seinem Hummer schon insgesamt 1:27:13 Stunden zurück.
Bei den Motorrädern feierte der Franzose Cyril Despres auf einer KTM bereits seinen vierten Etappensieg. Der Spanier Marc Coma verlor zwar als Tages-Zweiter 1:45 Minuten auf seinen Markenkollegen, sein Vorsprung vor dem Schlussabschnitt beträgt aber komfortable 1:28:03 Stunden. Tages- und Gesamtdritter ist der Franzose David Frertigne (Yamaha) mit insgesamt 1:34:47 Minuten Rückstand.
Gesamtwertung Autos:
1. De Villiers/Von Zitzewitz (RSA/GER) VW 46:35:14 Stunden
2. Mark Miller/Ralph Pitchford (USA/RSA) VW +2:20 Minuten
3. Robby Gordon/Andy Grider (USA) Hummer +1:27:13 Stunden
4. Ivar Tollefsen/Quin Evans (NOR/GBR) Nissan +5:55:01
5. Krzysztof Holowczyc/Jean-Marc Fortin (POL/BEL) Nissan +6:37:32
Gesamtwertung Motorräder:
1. Marc Coma (ESP) KTM 50:26:50 Stunden
2. Cyril Despres (FRA) KTM +1:28:03 Stunden
3. David Fretigne (FRA) Yamaha 1:34:47
4. David Casteu (FRA) KTM 2:18:23
5. Helder Rodrigues (POR) KTM 2:27:17
(Ag.)