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"Rettet Minopolis": Aktionstag gegen Schließung

(c) FABRY Clemens
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Rund einen Monat vor der drohenden Schließung hofft die Wiener Kinder-Erlebniswelt "Minopolis" nun auf die Unterstützung von treuen Fans. Gespräche über Subventionen laufen indes weiter.

Bei einem Aktionstag am kommenden Sonntag, 25. Jänner, können Freunde der Wiener "Kinderstadt Minopolis" bei freiem Eintritt auf Bannern, Transparenten und Unterschriftenlisten ihren Unmut über die drohende Schließung der Kinder-Erlebniswelt kundtun.

Gespräche mit der Stadt über Subventionen, die eine Weiterführung des Betriebs ermöglichen würden, laufen indes weiter. "Wir hoffen nach wie vor", gab sich Soravia-Sprecherin Sandra Lubinger gegenüber der APA zuversichtlich.

Katholische Jungschar gegen Unterstützung

Vonseiten der Stadt hieß es zuletzt, es werde geprüft, ob es im Rahmen bestehender Fördermöglichkeiten Gelder für das Minopolis geben könne. Gegen eine solche öffentliche Unterstützung sprach sich die Katholische Jungschar aus. Das Unternehmen verkörpere den "Glauben an den unbegrenzten Kapitalismus, an ein vornehmlich an Werten der Wirtschaft orientiertes Leben, an einer Orientierung am Mammon 'Geld'", so die Begründung.

Die Soravia-Gruppe hatte Mitte Dezember 2008 das Aus der vor mehr als drei Jahren eröffneten Wiener Kinder-Erlebniswelt für Ende Februar verkündet. Argumentiert wurde diese mit dem aktuellen wirtschaftlichen Umfeld und der schwieriger werdenden Sponsorensuche (mehr ...).

(APA)