Der Fluch des billigen Geldes
Nebenwirkungen garantiert
Eine Möglichkeit wäre die Rückkehr zu einem System fester Wechselkurse (nach dem Zweiten Weltkrieg als "Bretton Woods" bekannt geworden, benannt nach einer Konferenz 1944).Damals wurden die Währungen an den Dollar gekoppelt, der wiederum in Gold eingetauscht werden konnte.Im Bild: Jacques Polak, letzter Überlebender der Delegation der Bretton Woods-Konferenz 1944.
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Thorsten Polleit, Chefökonom von Barclays in Deutschland, spricht sogar davon, dass mit der aktuellen Krise das staatliche Papiergeldsystem gescheitert sei. Er fordert eine Rückkehr zum Goldstandard.In einem solchen könne der Staat "den Preis des Geldes nicht mehr beliebig nach unten manipulieren", so Polleit.
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Eine Rückkehr zum Goldstandard ist aber utopisch. Um die derzeitige Geldmenge mit dem Edelmetall zu decken, müsste sich der Goldpreis vervierzigfachen.
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Fed-Chef Bernanke, der als junger Ökonom die Weltwirtschaftskrise in den 1930er Jahren studierte, ist davon überzeugt, dass diese durch eine schrumpfende Geldmenge verursacht wurde.
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2002 schlug Bernanke - nicht ganz ernst gemeint vor - man könne zur Belebung der Wirtschaft auch Geldscheine über der Wall Street abzuwerfen. Das brachte ihm den Spitznamen "Helicopter Ben" ein.
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Der "Magier der Geldpolitik" ist längst entzaubert.
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