Michelle Obama
Der Stil der neuen First Lady
Ihr Modegeschmack wird oft mit dem von Jacky Kennedy verglichen, Michelle Obama shoppt aber auch gerne im Internet. Und vertraut der Designerin Maria Pinto.
Sowohl Modemagazine als auch Fashion-Interessierte haben weltweit gespannt darauf gewartet, in welchem Outfit sich Michelle Obama als neue First Lady der USA der Öffentlichkeit präsentierten wird.
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Nun ist die Neugierde gestillt: Die erste afroamerikanische First Lady zeigte sich beim "Inauguration Day" am 20. Jänner in einem funkelnden goldenen Etui-Kleid mit passendem Mantel der Weltöffentlichkeit. Und grünen Schuhen! Entworfen wurde das glitzernde Outfit von der aus Kuba stammenden Designerin Isabel Toledo.
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Im Anschluss an die Angelobung und einen Festumzug zum Weißen Haus markierten zehn offizielle Bälle in Washington den Abschluss der Feierlichkeiten. Zusammen mit seiner Frau ließ es sich Obama nicht nehmen, bei jedem Ball zu erscheinen und einen Tanz aufs Parkett zu legen.Zuvor überboten sich Designer mit Entwürfen für Michelle Obamas Ballkleid. Gewonnen hat eine schulterfreie weiße Kreation von Jason Wu.
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Doch auch schon vor der Angelobung ihres Mannes Barack Obama als 44. US-Präsident sorgte Michelle Obama mit ihrem Modestil immer wieder für Aufmerksamkeit. Einerseits, weil sie die Entwürfe von eher unorthodoxen Modedesigner wie Narciso Rodriguez, Zero + Maria Cornejo und Maria Pinto bevorzugt...
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... andererseits, weil sie keine 150.000 Dollar für ihre Garderobe ausgibt, wie die republikanische Vizepräsidentschaftskandidatin Sarah Palin. "Man kann gute Sachen online kaufen", meinte sie Ende Oktober in der NBC-Fernsehshow von Jay Leno.
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Immer wieder wird Michelle Obama als neue Stil-Ikone gefeiert , immer wieder mit Jackie Kennedy verglichen. "Sie ist einfach nur elegant und hat einen wundervollen Geschmack", schwärmte Bloomindale's-Designerin Stephanie Solomon in der New York Times.
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Am Wahlabend trat Michelle Obama in einem eher schlichten rot-schwarzen Kleid des amerikanischen Designers Narciso Rodriguez vor die Öffentlichkeit.
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Doch wer zeichnet verantwortlich für den Michelle Obama-Stil? Ziemlich viel dürfte Maria Pinto, Modedesigner aus Chicago, dazu beitragen, die viele Teile der Garderobe der neuen First Lady kreierte.
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So trug Michelle Obama bei der Nominierung ihres Mannes als demokratischer Präsidentschaftskandidat ein violettes Etuikleid von Pinto, bei ihrer Rede auf dem Parteitag der Demokraten war es ein meerblaues.
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Pintos Spezialität sind jedoch Abendkleider, von denen Michelle Obama nicht nur diese dramatisch gestufte weiße Robe in ihrem Kleiderkasten hängen hat.
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Michelle Obamas Stil beschrieb die Designerin einmal als "zeitlos", modern und schick, schlicht und raffiniert zugleich. Sie verbinde Intelligenz und Auftreten "mit der Anmut einer Tänzerin", so Pinto.
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Pinto möchte allerdings keine große Publicity daraus schlagen, dass sie mittlerweile zu den bevorzugten Modemachern der Prominenten gehört - auch Talkmasterin Oprah Winfrey lässt sich von ihr einkleiden. Sie habe keine Lust, ein "Wegwerfartikel" der Modeszene zu werden, sagte die 51-Jährige kürzlich.
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Ihre Kleider seien für "richtige Frauen" gemacht, nicht für schnell verglühende Sternchen mit wechselhaftem Geschmack, erklärte die Designerin weiter. So wie Michelle Obama eben.
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