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Google ändert heimlich die Datenschutz-Richtlinien

Google
(c) AP (Mark Lennihan)
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Google zeichnet künftig auch auf, ob und wie Anwender Google-Dienste nutzen. Die Änderung in den Datenschutz-Bestimmungen hat Google den Nutzern verschwiegen.

Google hat ohne Ankündigung seine Datenschutzrichtlinien geändert. Seit Donnerstag zeichnet der Internet-Gigant auch Details zur Nutzung von Google-Diensten auf. Begründet wird die Änderung mit dem Hinweis, dass man Internetbetrügern schneller auf die Schliche kommen will. 

Bis Donnerstag speicherte Google laut Datenschutzrichtlinien Server-Logs mit Informationen wie IP-Adresse, Browser-Typ, Sprache und den Zeitpunkt einer Anfrage. Nun wurde diese Richtlinie erweitert: "Um Sie vor Betrug, Phishing und anderem Fehlverhalten schützen zu können, sammeln wir Informationen über Ihre Interaktion mit unseren Services".

Über diese Erweiterung der Richtlinien hat Google seine Anwender nicht informiert. Offiziell wurde die letzte Änderung im August 2008 vorgenommen. Pikanterweise wurde die aktuelle Änderung am "Data Privacy Day" am 29. Jänner vorgenommen.Auf die neue Datenschutzrichtlinie ist das Portal DigitalInspiration aufmerksam geworden.

 

(Red.)