17 Erwachsene und vier Kinder waren in dem Neunsitzer auf dem Weg von Rumänien nach Spanien. Im Burgenland musste die Gruppe weitere Fahrzeuge besorgen und Strafe zahlen.
Auf der A4 im Nordburgenland haben Polizisten am Sonntag erneut einen völlig überbesetzten VW-Transporter aus Rumänien gestoppt. In dem Fahrzeug, auf das Beamte der Polizeiinspektion Nickelsdorf bei einem Überholmanöver aufmerksam wurden, befanden sich samt dem Lenker 21 - 17 Erwachsene und vier Kinder - Personen.
Statt ans Ziel nach Spanien wurden die Insassen zunächst in ein Gasthaus gebracht, bis der Fahrer für geeignete Transportmittel gesorgt hatte.
Der Transporter war auf der Ostautobahn in Fahrtrichtung Wien unterwegs, als ihn die Polizei stoppte und kontrollierte. 14 Leute befanden sich zusammengedrängt auf den drei Sitzreihen, sieben saßen im Kofferraum auf Gepäckstücken.
Von einem 28-jährigen Rumänen, gegen den ein Aufenthaltsverbot bestand, verlangte die Polizei 180 Euro Sicherheitsleistung. Der 42-jährige Lenker musste 500 Euro zahlen. Beide Männer wurden außerdem angezeigt.
Bereits am 18 Jänner hatten Polizisten auf der A4 im Burgenland einen überbesetzten rumänischen VW-Transporter gestoppt. Damals befanden sich 25 Menschen in dem Fahrzeug. Beide Vorfälle stünden jedoch in keinem Zusammenhang, hieß es von der Polizei.
(APA)