leicht Hügelgräber und antike Wallanlagen kann man auf dem Römerweg zwischen Rekawinkel und Neulengbach sehen.
Mons Cetium nannten die Römer den Wienerwald, jenen „Berg“, der zwischen ihren Provinzen Noricum und Pannonien lag. Die Römer durchquerten den Wienerwald nicht nur auf ihren Straßen – sie hinterließen dort auch an die 300 Hügelgräber. Diese und andere römische Spuren können Wanderer noch heute entdecken: auf dem Römerweg, der von Rekawinkel nach Neulengbach führt.
Wir beginnen unsere Wanderung am Bahnhof Rekawinkel und gehen bergauf zur Bundesstraße. Wir folgen ihr 500 Meter nach Westen, um danach auf der Straße nach Kogl weiterzugehen (blaue bzw. gelb/grüne Markierung). Eine Tafel weist bald auf die Abzweigung nach Finsterleiten-Buchberg hin, wir schlagen sie ein. Nach der Finsterleiten gelangen wir auf einem geschwungenen Weg zum „Römerstern“. Von dort führt der Weg nach Norden zum Waldrand. Hier sehen wir mehrere römische Hügelgräber. Es geht weiter durch den Wald in Richtung Nordwesten. Wir folgen der Straße nach Erlaa, in Richtung Eichberg. Bald sehen wir vor uns den Buchberg (469 m) mit seiner hölzernen Aussichtsplattform. Wir gehen nach Oed und biegen nach Südwesten in den Ort Burgstall ein, von dort führt ein asphaltierter Weg auf den Buchberg. Kurz vor dem Gipfel sehen wir die Reste prähistorischer Wallanlagen.
Nachdem wir den Ausblick auf der Buchberg-Warte genossen haben, folgen wir der gelben Markierung zu einem Wegkreuz. Dort nehmen wir den blau markierten Weg zum hübschen Kirchlein St. Laurenzi. Von dort steigen wir, die Aussicht bewundernd, nach Neulengbach ab.
Anforderung: leicht
Dauer: 3,5 Stunden
Startpunkt: Rekawinkel
Anfahrt: Mit dem Zug
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("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.02.2009)