Kfz-Neuzulassungen im Jänner minus 15,9 Prozent

APA (Archiv/dpa)
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Der Konjunktureinbruch hat im Jänner in Österreich erneut zu einem Rückgang der Kfz-Neuzulassungen geführt. Insgesamt wurden 23.108 Kraftfahrzeuge neu zum Verkehr zugelassen. Das entspricht einem Minus von 15,9 Prozent gegenüber Jänner 2008. Im Vergleich zum Vormonat Dezember seien die Zulassungen aber um 17,9 Prozent gestiegen, teilte die Statistik Austria am Donnerstag in einer Aussendung mit.

Die Zahl der zugelassenen Pkw sank im Jahresabstand um 13,2 Prozent, bereinigt nach Arbeitstagen beträgt der Rückgang aber nur 6,9 Prozent. Die Lkw-Neuzulassungen gingen um 31,7 Prozent zurück. Die Abnahme bei Sattelzugfahrzeugen betrug laut Statistikern 23,1 Prozent. Die Neuzulassungen land- und forstwirtschaftlicher Zugmaschinen entwickelten sich hingegen positiv (+4,2 Prozent).

Zum Jahresauftakt musste auch der Zweiradmarkt Einbußen hinnehmen. Es wurden weniger Motorräder (-7,4 Prozent), Leichtmotorräder (-42,7 Prozent) und Motorfahrräder (-24,8 Prozent) neu zugelassen. Österreichweit wurden im Jänner 18.992 Pkw neu zugelassen. 52,5 Prozent davon sind dieselbetriebene Fahrzeuge (-24,4 Prozent). Der Anteil der benzinbetriebenen Autos macht 46,9 Prozent aus (+4,2 Prozent).

Im Vergleich der Top Ten Pkw-Marken steht VW mit einem Anteil von 18,9 Prozent (+21,7 Prozent), gemessen an allen Neuzulassungen, an der Spitze. Seat (+44,2 Prozent), Audi (+26,5 Prozent) und Ford (+10,0 Prozent) gelang ebenfalls ein positiver Start ins Jahr. Rückgänge waren hingegen bei Opel (-47,6 Prozent), Mercedes (-30,4 Prozent), Renault (-29,2 Prozent), BMW (-22,0 Prozent), Peugeot (-20,5 Prozent) und Skoda (-11,8 Prozent) zu beobachten.

(APA)

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