Die Landesregierungen der deutschen Opel-Standorte arbeiten offenbar an einem Modell zur Herauslösung der Opel-Werke aus dem angeschlagenen US-Konzern General Motors. Das berichtet die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung". Den Angaben zufolge spielten bei den Szenarien zur Rettung der Traditionsmarke auch Überlegungen zu Landesbeteiligungen an Opel eine wesentliche Rolle.
Als Vorbild gelte dafür der VW-Konzern, an dem das Land Niedersachsen mit 20 Prozent beteiligt ist. Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz sagte der "WAZ": "Es gibt kein Weiterso mit GM, wir sehen nur eine Perspektive in der Herauslösung." Nach Informationen der Zeitung laufen die Gespräche zwischen und Opel und GM über eine Herauslösung bereits seit einigen Wochen.
(APA)