Nach einem sehr festen Beginn gab der ATX seine Zugewinne im Tagesverlauf sukzessive wieder ab. Am späteren Nachmittag drehten die europäischen Märkte im Sog der Wall Street ins Minus ab.
Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei moderatem Volumen mit einem kleinen Minus beendet. Der ATX fiel geringfügig um 1,93 Punkte oder 0,13 Prozent auf 1.463,46 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 17 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 1.480 Punkten.
Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr MEZ:
- Dow Jones/New York -1,05 Prozent
- DAX/Frankfurt -1,94 Prozent
- FTSE/London -0,98 Prozent
- CAC-40/Paris -0,82 Prozent.
Nach einem sehr festen Beginn gab der ATX seine Zugewinne im Tagesverlauf sukzessive wieder ab. Am späteren Nachmittag drehten die europäischen Märkte im Sog der Wall Street ins Minus ab. Die Bankwerte rückten europaweit erneut in den Fokus. Medienberichten zufolge erwägt die US-Regierung eine Erhöhung ihres Anteils an der Citigroup. Komplett verstaatlicht werden soll die Bank aber nicht, hieß es weiter.
Unter den heimischen Bankwerten schlossen Erste Group nach volatilem Verlauf um 0,27 Prozent höher bei 7,39 Euro. Raiffeisen International konnten sich um 1,02 Prozent auf 14,85 Euro steigern.
Voestalpine rutschten nach festerem Start deutlich um 7,78 Prozent auf 12,45 Euro ab. Bereits am Freitag hatten die Stahltitel knapp neun Prozent an Wert eingebüßt. Ein Händler verwies auf einen schwachen europäischen Sektor.
Hingegen konnten sich OMV um 3,40 Prozent auf 19,75 Euro verbessern. Der Energiekonzern will seine 96 Tankstellen in Norditalien verkaufen und sich künftig auf die Wachstumsmärkte im Donauraum, Südosteuropa und der Schwarzmeer-Region konzentrieren. Goldman Sachs hat die Kaufempfehlung sowie das Kursziel von 30 Euro bestätigt. Die Titel des Verbund konnten sich um 1,07 Prozent auf 26,50 Euro steigern.
Telekom Austria legten um 2,32 Prozent auf 9,70 Euro zu. Strabag zählten mit einem Kursplus von 6,80 Prozent auf 11,00 Euro zu den größten Gewinnern. Sal. Oppenheim hat das Anlagevotum von "reduce" auf "buy" erhöht, den fairen Wert jedoch von 19,70 auf 16,30 Euro gekürzt. Cheuvreux startet die Bewertung mit "underperform" und einem Kursziel von 10 Euro.
Conwert rutschten um 8,25 Prozent auf 3,67 Euro ab. Das Unternehmen hat sich ein Sparprogramm verordnet: Die allgemeinen Verwaltungskosten sollen um 10 bis 15 Prozent gesenkt werden.
(Forts.) ger ~
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(APA)