Im vergangenen Vierteljahr verbuchte der US-Versicherer Finanzkreisen zufolge mit 60 Milliarden Dollar den größten Verlust in der Wirtschaftsgeschichte. 80 Prozent des Unternehmens sind inzwischen in staatlicher Hand.
Der schwer angeschlagene US-Versicherer AIG könnte laut einem Bericht zerschlagen werden. Wie die "Financial Times" auf ihrer Internetseite berichtete, ist AIG in fortgeschrittenen Gesprächen mit der US-Regierung über eine Teilung des Unternehmens in mindestens drei staatlich kontrollierte Sparten. Auf diese Weise solle der einst weltgrößte Versicherer, der sich seit 2008 zu 80 Prozent staatlicher Hand befindet, vor dem Zusammenbruch bewahrt werden. Demnach könnte AIG die Umstrukturierungspläne schon am Montag bekanntgeben.
Experten sagen, dass das Vorgehen im Falle AIG auch Vorbild für eine Lösung der Probleme bei der Citigroup oder anderen angeschlagenen Finanz-Unternehmen sein könnte.
AIG benötigt dringend Geld, denn im vergangenen Vierteljahr verbuchte das Unternehmen Finanzkreisen zufolge mit 60 Mrd. Dollar (46,9 Mrd. Euro) den größten Verlust in der Wirtschaftsgeschichte (->mehr) und steht damit schon zum dritten Mal innerhalb weniger Monate vor der Pleite.
(Red.)