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Der Weltklimarat IPCC

Die Organisation wurde 1988 gegründet. Das Gremium mit Sitz in Genf forscht nicht selbst, sondern sammelt wissenschaftliche Daten und wertet sie aus.

Angesichts der Erderwärmung gründeten zwei UN-Organisationen im Jahr 1988 den Weltklimarat IPCC, der inzwischen fast 200 Mitgliedsländer hat. Er soll aufzeigen, wie sich der Klimawandel auf Natur und Mensch auswirkt, welche Anpassungsstrategien es gibt und wie er gebremst werden kann.

Das Gremium mit Sitz in Genf forscht nicht selbst, sondern sammelt wissenschaftliche Daten und wertet sie aus. Bisher hat es 1990, 1995, 2001 und 2007 umfassende Berichte erstellt. Am 5. Report, dessen drei Teile 2013 und 2014 veröffentlicht wurden, waren mehr als 3.000 Experten beteiligt. Am Sonntag wurde die Zusammenfassung der drei Teile veröffentlicht.

Für seinen Kampf gegen den Klimawandel erhielt der IPCC 2007 den Friedensnobelpreis. IPCC steht für Intergovernmental Panel on Climate Change (Zwischenstaatlicher Ausschuss zum Klimawandel). Ins Leben gerufen hatten ihn das UN-Umweltprogramm (UNEP) und die Weltwetterorganisation (WMO). Der IPCC ist so erfolgreich, dass nach seinem Vorbild 2012 der Weltrat für Biologische Vielfalt IPBES initiiert wurde.

(APA/dpa)