Wiener Börse: ATX am Vormittag freundlich

(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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In Sachen Konjunkturdaten stehen einige europäische Einkaufsmanagerindizes für den Industrie-Sektor am Programm.

Die Wiener Börse hat sich am Montag im Frühhandel mit freundlicher Tendenz gezeigt. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 2.225,54 Punkten nach 2.214,70 Einheiten am Freitag errechnet, das ist ein Plus von 10,84 Punkten bzw. 0,49 Prozent.

In Sachen Konjunkturdaten stehen einige europäische Einkaufsmanagerindizes für den Industrie-Sektor am Programm. Den Anfang machte der spanische Stimmungsindikator, der im Oktober etwas über den Erwartungen lag. In weiterer Folge werden unter anderem noch die Indizes für Frankreich und Deutschland erwartet. Am Nachmittag folgt das Barometer aus den USA. Daten aus China hatten bereits zuvor ein uneinheitliches Bild gezeichnet: Während die Stimmung in die Industrie leicht zulegte, gab das Barometer für den Dienstleistungssektor etwas nach.

In Österreich ist die Arbeitslosenquote unterdessen auf 8,1 Prozent (nach nationaler Definition) gestiegen. Einen drastischen Anstieg gab es bei den Langzeitarbeitslosen zu vermelden. Die Zahl der offenen Stellen stieg wiederum auf 25.962.

Auf Unternehmensseite blieb es vorerst ruhig. Die Berichtssaison legt eine kleine Pause ein. Die nächste Zahlenvorlage steht erst wieder am Dienstag an, wenn die AMAG ihr Zahlenwerk für die ersten neun Monate präsentieren wird. Im Frühhandel notierte die AMAG-Aktie um 0,49 Prozent höher 25,70 Euro. Am Mittwoch wird dann unter anderem die voestalpine mit ihren Zahlen für das zweite Quartal folgen. Von der APA befragte Analysten erwarten leicht rückläufige Ergebnisse. Zuletzt notierten die Papiere der voestalpine um 0,61 Prozent höher bei 32,15 Euro.

Moderat höher zeigten sich die Bank-Werte im ATX. Raiffeisen legten 0,59 Prozent auf 17,12 Euro zu, für Erste Group ging es um 0,49 Prozent auf 20,41 Euro aufwärts. Auch die übrigen Indexschwergewichte zeigten sich etwas verbessert. OMV stiegen um 0,72 Prozent auf 25,27 Euro. Immofinanz legten 0,25 Prozent auf 2,42 Euro zu.

In der Verlustzone notierten im Frühhandel hingegen unter anderem die Titel des Verbund (minus 0,37 Prozent auf 16,07 Euro) und die Titel der VIG (minus 0,73 Prozent auf 38,08 Euro).

Der ATX Prime notierte bei 1.114,05 Zählern und damit um 0,47 Prozent oder 5,2 Punkte höher. Im prime market zeigten sich 26 Titel mit höheren Kursen, neun mit tieferen und keiner unverändert. In drei Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 375.846 (Vortag: 829.828) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 10,992 (24,47) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.

(APA)

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