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Weißer Rauch für Marihuana-Legalisierung

Melvin Clay of the DC Cannabis Campaign holds a sign urging voters to legalize marijuana, in Washington
Reuters
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Oregon und die Hauptstadt Washington votierten für eine Freigabe von Marihuana. In Florida zeichnete sich dagegen ein Nein zur Liberalisierung ab.

Der Besitz von Marihuana ist künftig im US-Staat Oregon und der Hauptstadt Washington erlaubt. Auch in Alaska dürften Wähler sich für die Legalisierung ausgesprochen haben. Ein Votum in Florida über die Einführung der Droge zum medizinischen Gebrauch, die wie die anderen Referenden zugleich mit der Kongresswahl am Dienstag stattfand, scheiterte aber an geringer Beteiligung.

In Oregon sprachen sich bei einem Referendum 54 Prozent der Wähler für die Legalisierung aus, wie die vorläufigen Ergebnisse zeigten. In Washington DC stimmten den Teilergebnissen zufolge 65 Prozent der Bürger für die Maßnahme. In Alaska zeigten erste Ergebnisse eine Führung des Pro-Legalisierungs-Lagers.

Jubel in den Straßen Washingtons

Auf den Straßen Washingtons feierten Pro-Marihuana-Aktivisten den Ausgang der Abstimmung. "Dies ist ein großartiger Tag zur Beendigung des Kampfes gegen Drogen im District of Columbia", sagte Aktivist Malik Burnett. Auch der Chef der im US-Staat Colorado angesiedelten Marijuana Industry Group, Mike Elliott, zeigte sich erfreut. "Immer mehr Menschen erkennen, dass es Sinn hat, zertifizierte, regulierte und besteuerte Unternehmen den Drogenkartellen vorzuziehen."

In Florida deuteten die vorläufigen Ergebnisse auf ein Scheitern des Referendums hin. Demnach votierten zwar 57 Prozent der Wähler für die Legalisierung von Marihuana, das sind aber weniger als die benötigten 60 Prozent. Die westlichen Staaten Colorado und Washington hatten dem Verkauf von Cannabis-Produkten zum persönlichen Gebrauch bereits vor zwei Jahren zugestimmt.

(APA/AFP)