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Wien: Crystal-Meth-Labor in der Innenstadt ausgehoben

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Symbolbild(c) Fabry Clemens
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Ein 51-Jähriger soll zu Hause Crystal Meth hergestellt haben, die Polizei hat in der Wohnung "eine große Menge" einschlägiger Chemikalien gefunden.

In der Wiener Innenstadt haben Polizei und Feuerwehr offenbar ein Crystal-Meth-Labor ausgehoben. Ein 51-jähriger Mann soll in der Küche einer Wohnung in der Judengasse die synthetische Droge hergestellt haben. Die Polizei bestätigte am Mittwoch den Einsatz am 5. November, über den die "Salzburger Nachrichten berichtet hatten. Laut Exekutive wurde dabei "eine große Menge" an "Vorläuferstoffen" zur Herstellung von Crystal Meth sichergestellt. Von der Droge selbst wurde nichts gefunden.

Der Verdächtige wurde mittlerweile auf freiem Fuß angezeigt. Er soll auch in der Wohnung gelebt haben. Auf das Drogenlabor sind die Ermittler nach langwierigen Ermittlungen gestoßen, die Erhebungen zu dem Fall dürften außerdem noch länger andauern, hieß es seitens der Polizei am Donnerstag. Nähere Details wurden deshalb nicht bekannt gegeben.

Die Hausdurchsuchung hat jedenfalls rund acht Stunden gedauert. Neben der Polizeisondereinheit Wega wurde auch die Feuerwehr angeforder. Der Wohnungsbesitzer soll auch gefährliche Abfälle aus der Drogenproduktion im normalen Hausmüll entsorgt haben. Laut "Salzburger Nachrichten" soll der 51-Jährige Crystal Meth mit einem besonders hohen Reinhaltsgehalt hergestellt haben.

Droge auf dem Vormarsch

Die Droge, die offiziell Methamphetamin heißt, wird in Österreich zunehmend zum Problem. Konnten 2012 noch 3,5 Kilo an Crystal Meth sichergestellt werden, waren es 2013 schon 7,4 Kilo. Vor allem die beiden Bundesländer Oberösterreich und Niederösterreich werden mit der Droge überschwemmt. In Niederösterreich ist zuletzt das bisher bisher größte Crystal-Meth-Labor in Österreich aufgeflogen. Bekannt wurde die Droge auch durch die US-Serie "Breaking Bad".

>> Bericht der "Salzburger Nachrichten"

(APA/Red.)