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Innenministerium hat wieder Zugriff auf Server

Die Probleme mit dem Verschlüsselungssystem seien behoben, so das Ministerium. Laufende Ermittlungen seien nicht behindert worden.

Die Probleme mit dem Verschlüsselungssystem eines Computerservers mit sensiblen Daten im Innenministerium sind behoben. Die Daten seien am Donnerstag wieder hergestellt worden, teilte Ministeriumssprecher Karl-Heinz Grundböck am Freitag mit. Es sei dabei geblieben, dass durch den Defekt keine laufenden Ermittlungen beeinflusst wurden.

Die Panne war am 25. Oktober aufgetreten. Auf dem betroffenen Server befindet sich ein Archiv des Bundesamts für Korruptionsprävention und Korruptionsbekämpfung sowie der Direktion für Spezialeinheiten. "Mit heutigem Tage stehen all diese Ermittlungsakten und Einsatzpläne wieder zur Verfügung", erläuterte Grundböck. Er hielt fest, dass es sich lediglich um archivierte Daten gehandelt habe.

Auf den verschlüsselten Server wird mit Smartcards zugegriffen, das System war allerdings defekt. Auch das Back-up war unter der selben mehrstufigen Verschlüsselung nicht abrufbar. "Wir gehen nun in die Analyse, ob und welche Schlüsse daraus zu ziehen sind", sagte Grundböck auf die Frage, wie ähnliche Probleme in Zukunft vermieden werden können.

(APA)

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