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Bayreuther Festspiele: Kein "Parsifal" von Jonathan Meese

SALZBURGER FESTSPIELE 2010: FOTOPROBE 'DIONYSOS'/MEESE
Jonathan MeeseAPA/BARBARA GINDL
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Die Bayreuther Festspiele trennen sich von Jonathan Meese: Sein Konzept für die Neuinszenierung des "Parsifal" 2016 sei "nicht finanzierbar".

Die Bayreuther Festspiele trennen sich von Skandal-Künstler Jonathan Meese. Sein Konzept für die Neuinszenierung des "Parsifal" 2016 sei nicht finanzierbar, teilten die Festspiele am Freitag mit. Der kaufmännische Geschäftsführer Heinz-Dieter Sense sagte, es seien "von Anfang an erhebliche Finanzierungsprobleme hinsichtlich der bühnenbildnerischen und kostümlichen Gesamtausstattung aufgetreten". Die Folge wäre "eine erhebliche Überschreitung" des Budgets, so Sense. "Dies ist für die Bayreuther Festspiele GmbH nicht akzeptabel."

In Abstimmung mit den Gesellschaftern sei daher entschieden worden, sich von Meese zu trennen. Wer jetzt für Regie, Bühnenbild und Kostüme der "Parsifal"-Neuinszenierung 2016 verantwortlich zeichnen wird, stehe noch nicht fest. Die musikalische Leitung liege bei Andris Nelsons.