Immofinanz investiert in Projekt für die Technische Hochschule Aachen

Die Rheinisch-Westfälische-Technische Hochschule Aachen entwickelt sich zu einer der weltweit führenden technischen Universitäten. Die Immofinanz steuert den Cluster Produktionstechnik bei.

Mit 19 Forschungsclustern entsteht an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) auf einer Fläche von 800.000 Quadratmetern eine der größten technologieorientierten Forschungslandschaften Europas. Das Geld für den  Cluster Produktionstechnik kommt aus Österreich: Die Immofinanz Group übernimmt das Entwicklungsprojekt "Cluster Produktionstechnik" auf dem RWTH Aachen Campus von der deutschen capricorn-Gruppe und wird es bis Herbst 2016 fertigstellen. Mit 28.000 Quadratmetern Mietfläche handelt es sich dabei um das aktuell größte Clustergebäude auf der Erweiterungsfläche „Campus Melaten“ der RWTH Aachen.

Wie die Immofinanz am Montag mitteilte, erwirbt sie mit der  Projektgesellschaft alle für die Projektrealisierung relevanten Planer-Verträge. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die gesamten Investitionskosten werden sich voraussichtlich auf rund  63 Millionen Euro belaufen. Mit dem Bau wird im Frühjahr 2015 begonnen, die Fertigstellung ist für Herbst 2016 geplant.

"Das Campus-Projekt weist einen hohen Vorvermietungsanteil und lange Vertragslaufzeiten auf. Für mehr als 50 Prozent der Mietflächen besteht eine Vorvermietung, mit dem angemeldeten Bedarf erreichen wir bereits jetzt eine Auslastung von rund 80 Prozent", sagte Immofinanz-Chef Eduard Zehetner.

Bei dem ersten Bauabschnitt des Clusters Produktionstechnik handelt es sich um einen Gebäudekomplex, der aus drei Baukörpern besteht und sowohl Büro- als auch Hallenflächen umfasst. Das Objekt, das vom Münchner Stararchitekten Henn entworfen wurde, zeichnet sich durch seine Flexibilität, Modularität und Nachhaltigkeit aus und wird rund 800 Wissenschaftlern und Produktionstechnik-Experten Platz für ihre Forschungen bieten.

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