Citigroup benötigt keine Finanzspritzen mehr

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Die US-Großbank Citigroup braucht nach den Worten ihres Direktoriumsvorsitzenden Richard Parsons keine weiteren Kapitalspritzen von der Regierung. Mit der jüngsten Aktienumwandlung gehöre die Citigroup zu den besser kapitalisierten Banken weltweit, sagte Parsons der Nachrichtenagentur Reuters. Eine Verstaatlichung der Bank droht seiner Einschätzung nach nicht.

Im vergangenen Monat hatte die US-Regierung angekündigt, durch die Umwandlung von Vorzugsaktien in Stammaktien ihre Beteiligung an der einst weltgrößten Bank auf bis zu 36 Prozent aufzustocken. Die Citigroup gehört zu dem am stärksten von der Finanzkrise betroffenen Banken weltweit. Das Geldhaus hat seit Oktober Kapitalhilfen in Höhe von 45 Milliarden Dollar (35,2 Mrd. Euro) von der Regierung erhalten. Eigenen Angaben zufolge hat die Citigroup im Jänner und Februar jedoch wieder schwarze Zahlen geschrieben. Die Bank of America erklärte am Donnerstag ebenfalls, keine neuen Finanzspritzen der US-Regierung zu benötigen.

Das "Wall Street Journal" berichtete unterdessen, die Citigroup plane die Nominierung von rund vier neuen Mitgliedern für das Direktorium der Bank in der kommenden Woche. Unter den Kandidaten sei auch der ehemalige U.S. Bancorp-Chef Jerry Grundhofer.

(APA)

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