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Griechische Polizei von linker Gewalt überfordert

Polizei in Griechenland unter Druck
(c) AP (Lefteris Pitarakis)

Seit Monaten verüben autonome Untergrund-Organisationen in Griechenland Anschläge gegen Banken und Unternehmen. Die Polizei ist überfordert, nun soll Scotlandy Yard helfen.

Experten der britischen Polizeibehörde Scotland Yard sollen ihren Kollegen in Griechenland helfen, eine seit Monaten andauernde Gewaltwelle Autonomer zu beenden und zwei als äußerst gefährlich geltende linke Untergrundorganisationen zu zerschlagen. Die ersten britischen Experten werden an diesem Montag in Athen erwartet, wie die Athener Zeitung "Kathimerini" am Sonntag berichtet.

Maschinenpistolen gegen die Polizei

In Griechenland spielen sich seit Dezember 2008 immer wieder chaotische Szenen ab. Untergrundorganisationen attackieren mit automatischen Waffen die Polizei und verüben fast täglich Bomben- oder Brandanschläge hauptsächlich auf Banken und multinationale Unternehmen.

Polizei hat keinen Plan

Am Freitag zogen rund 40 Vermummte mit Beilen und Eisenstangen durch das Athener Stadtzentrum und zerstörten dabei die Schaufenster von mehr als 50 Geschäften. Zudem beschädigten sie Dutzende Autos. Nach übereinstimmenden Presseberichten war die Polizei von diesem Gewaltausbruch überrascht und hatte auch keinen Plan zur Bekämpfung solcher Aktionen. Der Händlerverband Athens warf der Regierung in einem Brief Tatenlosigkeit vor.

(Ag.)