Der neue Film wird "Spectre" heißen. Daniel Craig spielt zum vierten Mal den Geheimagenten Ihrer Majestät. Gedreht wird auch in Österreich.
Der neue James-Bond-Film wird "Spectre" heißen. Das gaben Regisseur Sam Mendes und Produzentin Barbara Broccoli in den britischen Pinewood Studios, wo der neue Film gedreht wird, am Donnerstag bekannt. Mendes stellte auch seinen Cast vor: Christoph Waltz wird, wie bereits spekuliert wurde, Bonds Gegenspieler verkörpern. Der zweifache Oscar-Preisträger aus Österreich wurde von Mendes mit Lob überhäuft. Zu seiner Rolle wurde nichts verraten, der Filmdatenbank IMDB zufolge spielt er einen Bösewicht namens Oberhauser - möglicherweise ein Deckname von Ernst Stavro Blofeld. Zuvor war spekuliert worden, dass er Blofeld verkörpern solle.
Waltz hat nicht lange gezögert, als ihm die Rolle von Bonds Gegenspieler im 24. Agentenfilm "Spectre" angeboten wurde. "Jeder kennt die Filme seit seiner Kindheit. Sie sind moderne Sagen. Darin mitzuspielen, also wirklich, da muss man nicht nachdenken, das macht man einfach", sagte der 58-jährige gebürtige Wiener der BBC.
Lea Seydoux spielt das Bondgirl mit dem Namen Madeleine Swann. Auch Monica Bellucci übernimmt eine Rolle (als Lucia Sciarra).
Gleich zwei "Bond-Girls" treten im neuen James-Bond-Film "Spectre", der ab 6. November in Österreichs Kinos zu sehen ist, auf: Lea Seydoux und Monica Bellucci. (c) AFP (LEON NEAL)
Mit 51 Jahren ist Monica Bellucci die älteste 007-Liebschaft bisher - "ein Umsturz", wie die Italienerin selbst feststellt. Cool reagierte Bond-Darsteller Daniel Craig auf die Bemerkung eines Interviewers, dass 007 nun ein Techtelmechtel mit einer "ältere Frau" habe: "Sie meinen 'eine Frau in seinem Alter'", sagte der 47-Jährige. "Wir reden hier uüber Monica Bellucci, um Himmels willen!" Wenn jemand wie sie ein Bond-Girl sein wolle, dürfe man sich glücklich schätzen. Bellucci selbst nennt sagte, sie sei eher eine "Bond-Lady" als ein Bond-Girl.
Bonds zweite Bekanntschaft in "Spectre" ist deutlich jünger: Die 30-jährige Lea Seydoux spielt eine Psychologin, die mit dem Agenten unter anderem zu Abend isst. Weiter: Die besten Bond-Girls
Im Streifen "In tödlicher Mission" hatte 007 es gleich mit drei Girls zu tun. Carole Bouquet (im Bild) als Melina Havelock, Cassandra Harris als Lisl von Schlaf und Lynn-Holly Johnson als Bibi Dahl. (c) imago stock&people (imago stock&people)
Sie war die Erste: Ursula Andress entstieg in "Dr. No" den Fluten und setzte sich mit ihrem weißen Bikini im Gedächtnis jedes (männlichen) Zusehers fest. Unvergesslich der Dialog, mit dem die gebürtige Schweizerin als Honey Rider eingeführt wurde: Honey Ryder: Are you looking for shells too? James Bond: No, I'm just looking. (c) imago stock&people (imago stock&people)
An Andress wird jedes Bond-Girl gemessen. Nachfolgerinnen können sich deutlich von ihr abheben, sie können sie aber auch einfach nachmachen. So wie Oscar-Preisträgerin Halle Berry als Giacinta 'Jinx' Joardan in "Die Another Day". (c) imago stock&people (imago stock&people)
James Bond in festen Händen? In den ersten beiden Filmen des sprunghaften Spions spielte Eunice Gayson als Sylvia Trench die Freundin des Agenten. Eigentlich sollte sie regelmäßig in Bond-Filmen auftreten. Als "running gag" war geplant, dass Bond immer, bevor es zu 'Intimitäten' mit ihr kommt, zu seinem nächsten Auftrag gerufen wird. Nach "Dr. No" und "Liebesgrüße aus Moskau" wurde die Rolle des Bond-Girlfriends jedoch gestrichen. (c) imago stock&people (imago stock&people)
Der vielleicht schönste Name eines Bond-Girls: Honor Blackman als Pussy Galore in "Goldfinger". Legendär ist auch die Unterhaltung bei der ersten Begegnung: Galore: I'm Pussy Galore. Bond: I know. But what's your name? (c) imago stock&people (imago stock&people)
Den schönsten Tod starb wohl Shirley Eaton als Jill Masterson in "Goldfinger". Ihr Auftritt war kurz, aber glänzend. Übrigens: Man erstickt nicht, wenn der ganze Körper mit Gold überzogen wird. (c) imago stock&people (imago stock&people)
Die ehemalige Miss France Claudine Auger gab sich als Domino Derval in "Feuerball" die Ehre. (c) imago stock&people (imago stock&people)
Jill St. John als Tiffany Case gab 007s Versuchung in "Diamantenfieber". Im 007-Universum sind wohl nicht Diamanten, sondern Mr. Bond "a girl's best friend". (c) imago stock&people (imago stock&people)
Gleich zwei Schönheiten waren an Roger Moores Seite. Maude Adams (links) als Andrea Anders und Britt Ekland als Mary Goodnight in "Der Mann mit dem Goldenen Colt". Das eigentliche Bond-Girl war Britt. Macht nichts, denn ... (c) imago stock&people (imago stock&people)
... Maude Adams durfte sogar die Titelfigur in "Octopussy" spielen. Somit war damit bisher die einzige Schauspielerin, die in zwei Bond Filmen verschiedene Hauptcharaktere verkörperte. (c) imago/United Archives (imago stock&people)
Intelligent und attraktiv - Lois Chiles suchte in "Moonraker" ihresgleichen. Die CIA-Agentin Dr. Holly Goodhead gilt als erstes Bond-Girl, das dem Agenten ebenbürtig ist. Dabei scheint die Amerikanerin auf den Geschmack gekommen zu sein: Im Jahr 1997 hatte sie einen kurzen Auftritt in der Bond-Persiflage "Austin Powers: Das Schärfste, was Ihre Majestät zu bieten hat". (c) imago stock&people (imago stock&people)
In "Sag niemals nie" trat Kim Basinger an die Seite von Bond Darsteller Sean Connery. Als verführerische Domino Petachi gelang ihr der Durchbruch, drei Jahre später spielte sie die Hauptrolle in "9 1/2 Wochen". (c) imago stock&people (imago stock&people)
Das vielleicht schillerndste weibliche Wesen in den Bond-Filmen, bei der das Wort "Girl" so gar nicht passen mag: Grace Jones als May Day "Im Angesicht des Todes". (c) imago stock&people (imago stock&people)
Als Bond-Girl in "Lizenz zum Töten" liebte Carey Lowell Timothy Dalton unter dem Namen Pam Bouvier. Im wahren Leben teilte die Schöne bis 2013 ihr Bett mit Schauspieler Richard Gere. (c) imago stock&people (imago stock&people)
Famke Janssen war die Pilotin Xenia Onatopp in "Golden Eye". Die Niederländerin kämpfte an der Seite des Spions gegen skrupellose Russen.Gemeinsam mit Pierce Brosnan beendete Janssen Bonds sechsjährige "kreative" Pause. (c) imago stock&people (imago stock&people)
Eine "Desperate Housewife" als Bond-Girl. In "Der Morgen stirbt nie" spielte Teri Hatcher Paris Carver. Bekannt wurde sie jedoch an der Seite eines anderen starken Mannes: In der Serie "Superman" war sie als Lois Lane zu sehen. (c) imago stock&people (imago stock&people)
"Die Welt ist nicht genug" - es müssen auch ein paar hübsche Mitstreiterinnen, wahlweise auch Gegenspielerinnen drin sein. Denise Richards verkörperte Dr. Christmas Jones im 19. Film der Bond Reihe. (c) imago stock&people (imago stock&people)
Eva Green war die erste, die sich mit dem aktuellsten Bond-Darsteller Daniel Craig in die Fluten stürzen durfte: Als Vesper Lynd in "Casino Royale" wurde sie die große Liebe des Agenten. Kleiner Scherz des Autors: Schnell ausgesprochen klingt Vesper Lynd beinahe wie "Westberlin". Als Ian Fleming seine Geschichten verfasste, war die Welt der Agenten noch fest im Griff des Kalten Krieges. (c) imago stock&people (imago stock&people)
Sie war das Bond-Girl in "Ein Quantum Trost". Die ukrainische Schauspielerin Olga Kurylenko bezirzte den Agenten als mysteriöse Camille. (c) imago stock&people (imago stock&people)
Die Engländeren Gemma Arterton war das zweite Girl in "Ein Quantum Trost", dem zweiten Abenteuer mit Daniel Craig. Sie übernahm die Rolle der Agentin Fields - Vorname unbekannt. (c) imago stock&people (imago stock&people)
Kurz, aber eindrucksvoll war Bérénice Marlohes Auftritt als Severine in "Skyfall", dem meistgesehenen und vielleicht auch bisher besten Bond-Film. (c) ORF (Francois Duhamel)
Die Bond-Girls
Dave Bautista (Drax in "Guardians of the Galaxy") wurde als Hinx, ein Handlanger von Waltz, bestätigt. Zudem wird Andrew Scott, der in der BBC-Serie "Sherlock" Moriarty spielte, als Denbigh zum Team um den Geheimagenten Ihrer Majestät stoßen.
Dreharbeiten in Österreich
Am Montag beginnen die Dreharbeiten, die das Team nach London, Rom, Mexico City, Tanger (Marokko) und nach Sölden in Tirol führen. "Wir bringen Bond zurück in die Alpen, zurück in den Schnee - nach Sölden in Österreich", so Mendes. Der Cine Tirol sowie dem Wirtschaftsministerium zufolge wird Daniel Craig außerdem im Osttiroler Obertilliach und im steirischen Altaussee vor der Kamera stehen.
Bislang war fix, dass Craig (zum vierten Mal spielt er James Bond), Ben Whishaw (Q), Naomie Harris (Moneypenny), Ralph Fiennes (M) und Rory Kinnear (Tanner) wieder mitspielen werden. Der 46-jährige Craig hat sich zu einem weiteren Film vertraglich verpflichtet. "Ich habe das Drehbuch erst heute Morgen gelesen", sagte der 46-Jährige Craug der BBC.
Christoph Waltz verkörpert in "Spectre", so der Titel des 24. Films der Reihe, den Gegenspieler von James Bond (Daniel Craig). Er spielt einen Bösewicht namens Oberhauser.
"Die archetypische Konstellation innerhalb der Bond-Geschichte ist quasi moderne Mythologie", sagte Waltz im Interview der Zeitschrift "Bunte". "Es ist wie im Volkstheater, wie im Kasperltheater." James Bond ist seiner Meinung nach in diesem Spiel der Kasperl, er selbst verkörpert im neuen 007-Film "Spectre" das Krokodil, das verliert. "Ich habe noch kein Kasperltheater gesehen, wo das Krokodil den Kasperl frisst." Ob sich der Österreicher in die Reihe der besten Bösewichte aus den 007-Filmen einreihen kann? DiePresse.com stellt Ieine Auswahl vor:Zusammenstellung: Heide RampetzreiterAlle Fotos außer 2, 15 und 18 (c) Danjaq, LLC and United Artists Corporation. All rights reserved.
Richard Kiel, der am 10. September 2014 im Alter von 74 Jahren starb, verkörperte die Figur "Jaws" - wie sie im englischen Original hieß - gleich zwei mal. Streng genommen ist der Beißer kein Bond-Antagonist, sondern "nur" ein Handlanger. In "The Spy Who Loved Me" (1977) war für Karl Stromberg (Curd Jürgens) der Mann fürs Grobe. (c) imago stock&people (imago stock&people)
Da Kiels Darstellung beim Testpublikum so gut ankam, durfte er auch in "Moonraker" (1979) - als Bodyguard von Hugo Drax (Michael Lonsdale) - mitwirken. In Erinnerung bleiben seine besondere Physiognomie und seine Fähigkeiten (Stahlseile durchbeißen). Sie machen ihn zu einem einzigartigen Bösewicht. Er wurde gern und oft in der Popkultur nachgemacht. Zu Recht! Es gibt viel zu wenige Bösewichte mit Metallzähnen. (c) 1979 Danjaq, LLC and United Artists Corporation. All rights reserved.)
aus 007 jagt Dr. No (Dr. No), 1962 Stramme Körperhaltung und eine Uniform mit priesterhemdartigem Stehkragen: Man könnte Dr. No für ein das Stilvorbild von Kim Jong Il halten. Wie so viele Bond-Bösewichte hat Dr. No deutsche Wurzeln. Der Mann ohne Hände ist Sohn eines deutschen Missionars und einer Chinesin. Joseph Wiseman spielte das Mitglied der Verbrecherorganisation S.P.E.C.T.R.E. (im Deutschen etwas plumper G.O.F.T.E.R.) im ersten offiziellen Bond-Film und legte die Latte hoch. (c) 1962 Danjaq, LLC and United Artists Corporation. All rights reserved.)
aus Goldfinger, 1964. Er wollte den Frauenliebling mit einem gigantischen Laser (nicht nur) kastrieren. Freud lässt grüßen. Der deutsche Ausnahmeschauspieler Gert Fröbe, der eigentlich gar kein Englisch sprach, lieferte außerdem eines der denkwürdigsten Zitate (hier auf Deutsch): "Erwarten Sie, dass ich rede?" fragt James Bond. Goldfinger antwortet: "Nein, Mr. Bond. Ich erwarte von Ihnen, dass sie sterben." Ein Klassiker! (c) 1964 (Danjaq, LLC and United Artists Corporation. All rights reserved.)
aus Leben und sterben lassen, 1973.Kritiker stellten dem Bond-Film kein allzu gutes Zeugnis aus. Zu parodistisch soll er gewesen sein. Aber er passte in die Zeit der Blaxploitation. Der Unternehmer Mr. Big bzw. der Diktator der Insel San Monique Dr. Kananga (Yaphet Kotto; Bild unten rechts) war der erste schwarze Gegenspieler von 007. Seinen Handlanger, den mysteriösen Voodoo-Priester Baron Samedi (Bild: oben Mitte), spielte der Tänzer und Choreograph Geoffrey Holder. Holder verstarb Anfang Oktober im Alter von 84 Jahren. (c) imago stock&people (imago stock&people)
Der Mann mit dem Goldenen Colt (The Man with the Golden Gun), 1974 "Obervampir" Christopher Lee spielte nicht nur mit Bond mit seiner goldenen Waffe - er benutzte sie auch im Bett. Die Pistole setzte sich aus harmlosen Dingen zusammen: Einem Füllfederhalter, einem Zigarettenetui, einem Feuerzeug und einem Manschettenknopf. Sein schönster Satz: "Ich mag Mädchen im Bikini. Keine versteckten Waffen." (c) 1974 Danjaq, LLC and United Artists Corporation. All rights reserved.)
Der Morgen stirbt nie (Tomorrow Never Dies), 1997 007 als Medienkritiker. Jonathan Pryce spielte den Medienmogul, der für seine eigenen schlechten Nachrichten sorgt. Zwei Zitate waren bemerkenswert: "Möge das Chaos beginnen." Und: "Der Unterschied zwischen Wahnsinn und Genie definiert sich lediglich aus dem Erfolg." Ähm. Genau ... (c) 1997 Danjaq, LLC and United Artists Corporation. All rights reserved.)
aus GoldenEye, 1995 Der erste Bond-Film nach dem Fall des Eisernen Vorhanges brachte einen Gegner aus Bonds Vergangenheit: Agent 007 versus Agent 006 hieß das Duell. Zur Versöhnung kommt es nicht. Sean Bean segnet in diesem wie in fast allen seinen Filmen das Zeitliche. Dialog-Highlight: Alec Trevelyan: "Für England, James?" James Bond: "Nein, für mich!" (c) 1995 Danjaq, LLC and United Artists Corporation. All rights reserved.)
aus Im Angesicht des Todes (A View to a Kill), 1985. So böse durfte selbst Christopher Walken (und Grace Jones erst) selten sein: Er erschoss Menschen, die vor einer Flutwelle fliehen, und schwang auf der Golden Gate Bridge die Axt. Warum? Weil er einem sowjetischen Intelligenzbestien-Zuchtprogramm entstammte und weder Mami noch Papi hat. Tragisch! (c) PR Bilder (Danjaq, LLC and United Artists Corporation. All rights reserved.)
aus Liebesgrüße aus Moskau (From Russia with Love), 1963 007 Sean Connery und Robert Shaw prügelten sich erinnerungswürdig im Zug - so brutal waren die Gentleman-Agenten Roger Moore und Pierce Brosnan nie. (c)1963 Danjaq, LLC and United Artists Corporation. All rights reserved.)
aus Liebesgrüße aus Moskau (From Russia with Love), 1963Die gebürtige Österreicherin Lotte Lenya spielte ein Bond-Girl der etwas anderen Art: Ihre Darstellung einer Ex-KGB-Offizierin inspiriert bis heute - etwa Cate Blanchett in "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels". Privat war Lenya zwei Mal mit mit Kurt Weill verheiratet, den sie zu "Mackie Messer" inspirierte. Im Bond-Film punktete sie mit sehr spitzen Schuhen. (c) 1963 Danjaq, LLC and United Artists Corporation. All rights reserved.)
aus Lizenz zum Töten (Licence to Kill), 1989 Der zweite (und letzte) Bond mit Timothy Dalton und ein ganz persönlicher Fall: Robert Davi hat als südamerikanischer Drogenbaron mit deutschem Vornamen die Ehefrau von Bonds CIA-Kumpel Felix Leiter auf dem Gewissen. (c) 1989 Danjaq, LLC and United Artists Corporation. All rights reserved.)
aus Casino Royale, 2006 Der erste Film mit Daniel Craig als James Bond zeigte auch einen ebenbürtigen Gegner für den körperbetonten Briten. Mads Mikkelsen foltert den nackten 007 mit einem Seil. Selten hat das Publikum mehr mit Bond mitgelitten. Schönster Dialog: "Glauben sie an Gott, Mr. LeChiffre?" wird der Bösewicht gefragt. "Nein", antwortet dieser. "Ich glaube vielmehr an eine vernünftige Verzinsung." (c) imago stock&people (imago stock&people)
aus Sag niemals nie (Never Say Never Again), 1983 Ein Österreicher als Bond-Bösewicht: 007 spannte Klaus Maria Brandauer die Frau aus und spielte mit ihm ein Spiel um die ganze Welt. "Das Spiel heißt Domination. Ich hab es selbst erfunden", sagte Largo. "Die Tragik dabei für mich ist nur, dass ich bisher noch nie einen würdigen Gegner gefunden habe." Klar, dass das nicht so blieb. (c) ORF (-)
Der Ring mit dem Oktopus! Die Glatze! Die Katze! Die Unifom! Das nennt man charismatischen Auftritt. Nicht umsonst ist Ernst Stavro Blofeld der Erzfeind Nummer eins von Bond. Auch bei der Terroroganisation S.P.E.C.T.R.E stand er an der Spitze. Zu seinen Hobbys zählte das Verfüttern von Gegnern an Piranhas. Und er hatte ehrgeizige Pläne: Er wollte die Weltherrschaft an sich reißen.Blofeld kommt in sieben 007-Filmen vor: In "Liebesgrüße aus Moskau" und "Feuerball" spielte ihn Anthony Dawson, in "Man lebt nur zweimal" Donald Pleasence (im Bild) ... (c) Danjaq, LLC and United Artists Corporation. All rights reserved.)
... in "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" wird er von Telly Savalas (im Bild) verkörpert. Später hat er Haare: In "Diamantenfieber" spielt Charles Gray Blofeld, "In tödlicher Mission" John Hollis und in "Sag niemals nie" Max von Sydow. Er war jener Gegenspieler, der sich so artig von Bond verabschiedete: "Goodbye, Mr. Bond." Das war noch Höflichkeit. (c) PR Bilder (Danjaq, LLC and United Artists Corporation. All rights reserved.)
aus Skyfall, 2012 Javier Bardem spielte in Daniel Craigs drittem 007-Auftritt den Bösewicht mit viel Verve und Homoerotik. Fans und Kritikern gefiel der blonde, dandyhafte Raoul Silva. Wer beim nächsten James-Bond-Film, dem 24. der Reihe, Craig die Stirn bieten wird, ist seit Anfang Dezember enthüllt, Christoph Waltz war schon davor für die Rolle gehandelt worden. (c) Sony
Bond-Bösewichte: Waltz ist Gegenspieler von 007
Von "Gofter" über "Phantom" bis zu "Spectre"
In London stellte Mendes den Namen seines zweiten Bond-Films vor
Der Titel "Spectre" dürfte aufmerksamen Bond-Fans bekannt vorkommen: Die "Special Executive for Counter-intelligence, Terrorism, Revenge and Extortion" ist jene Terrororganisation, die der wiederkehrende Bösewicht Blofeld leitet. Die Organisation kam bereits im allerersten Bond-Film "James Bond jagt Dr. No" vor, wurde in der deutschen Fassung allerdings "Gofter" (Geheimorganisation Für Terrorismus, Erpressung und Rache), in späteren Filmen dann "Phantom" genannt.
Ab dem fünften Film "Man lebt nur zweimal" heißt sie auch im Deutschen "Spectre". Die kriminelle Organisation "Quantum", mit der es Bond-Darsteller Daniel Craig bisher zu tun hatte, hieß wiederum in der bulgarischen Version "Spectre".
Im neuen Film bekommt Bond auch einen neuen Dienstwagen: einen Aston Martin DB10, exklusiv für den Film angefertigt.
"Spectre" soll im November 2015 anlaufen
"James Bond: Spectre" soll voraussichtlich am 6. November 2015 ins Kino kommen.
In „Spectre“ werden die Drehorte Sölden und Obertilliach nicht namentlich erwähnt. Garantiert wurde von den Produzenten lediglich die Nennung Österreichs als Schauplatz.
Der James-Bond-Darsteller hat genug von seiner Rolle als Geheimagent. Dennoch schließt Daniel Craig einen weiteren Film mit ihm in der Hauptrolle nicht aus.
Das offizielle Lied zu "Spectre" ist eine typische, orchestrale Bond-Ballade. Der Interpret Sam Smith hat den Song, eigenen Aussagen zufolge, in nur 20 Minuten geschrieben.
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