ATX legt minimal zu

Die Wiener Börse hat sich heute, Donnerstag, zu Mittag bei moderatem Volumen mit freundlicher Tendenz präsentiert.

Der ATX wurde um 12.00 Uhr mit 2.288,04 Punkten errechnet, das ist ein Plus von 5,7 Punkten bzw. 0,25 Prozent. 

Auch die übrigen Aktienbörsen in Europa zeigten sich mehrheitlich nur wenig bewegt, jedoch mit freundlicher Tendenz. Händler verweisen auf Zurückhaltung der Investoren im Vorfeld der Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB). Dabei erhoffen sich die Investoren von EZB-Chef Mario Draghi Hinweise darauf, ob die Notenbank schon bald weitere geldpolitische Lockerungen wie die jüngst kolportierten Staatsanleihenkäufe durchführen wird.

Die Analysten der Helaba sehen trotz einzelner Positivnachrichten die Notenbank weiter unter Handlungsdruck. "Eine abwartende Haltung ist keineswegs sicher", konstatieren sie im Vorfeld der Sitzung. Ein Marktstratege von Mint Partners hält wiederum große Entscheidungen für unwahrscheinlich. Die Erwartungen für weitreichende geldpolitische Maßnahmen bereits bei dieser Sitzung werden momentan geringer, konstatierte er.

An der Wiener Börse lagen unterdessen keine wesentlichen Unternehmensmeldungen vor. Die Bankaktien Raiffeisen (plus 0,88 Prozent) und Erste Group (plus 0,41 Prozent) zeigten sich freundlich, während die Immowerte Immofinanz (minus 0,63 Prozent) und Buwog (minus 1,19 Prozent) zu den größten Verlierern zählten.

Nur wenig verändert tendierten die Aktien des niederösterreichischen Versorgers EVN, die 0,19 Prozent auf 10,40 Euro abgaben. Die Raiffeisen-Analysten haben ihr neutrales "hold" für die EVN-Aktie auf die Kaufempfehlung "buy" erhöht, ihr Kursziel setzten sie von 11,30 auf 12,20 Euro hoch. Die geringe Abhängigkeit der EVN von Russland wurde dabei positiv hervorgehoben.

Das bisherige Tageshoch verzeichnete der ATX gegen 9.15 Uhr bei 2.291,43 Punkten, das Tagestief lag kurz nach Sitzungsbeginn bei 2.281,35 Einheiten. Der ATX Prime notierte zum oben genannten Zeitpunkt 0,25 Prozent höher bei 1.143,96 Punkten. Im prime market zeigten sich 21 Titel mit höheren Kursen, 14 mit tieferen und keiner unverändert. In vier Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung.

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