Laxenburg: Rundgang im kaiserlichen Fantasyland

Laxenburg
Laxenburg(c) Schloss Laxenburg Betriebsgesellschaft m.b.H.
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leicht Kaiser Franz II. ließ sich einen mittelalterlichen Themenpark bauen - Burgen und Rittersäle inklusive.

Ein Frühlingsspaziergang in Mittelalterkulisse erwartet Ausflügler im Schlosspark Laxenburg. Wobei die „mittelalterlichen“ Bauwerke aus dem frühen 19. Jahrhundert stammen: Kaiser Franz II. errichtete hier, auf den Jagdgründen südlich von Wien, wo zuvor Maria Theresia ein prächtiges Barockschloss erbauen ließ, seinen mittelalterlichen Themenpark, ein kaiserliches Fantasyland. Bei einem Spaziergang durch den Schlosspark kann man in die gotische Atmosphäre eintauchen, staunen – und sich wundern.

Wir beginnen den Rundgang beim Alten Schloss und halten uns links. Zunächst passieren wir die Rittergruft, gebaut im altdeutschen Stil am Rande eines Eichenhains. Danach kommen wir zu einer Lichtung: Hier treffen wir auf die Rittersäule – auf ihrer Spitze steht, wenig verwunderlich, ein Mann in Rüstung.

Schließlich geht es weiter zur Hauptattraktion des Parks, der Franzensburg, gelegen auf einer Insel inmitten des Schlossteichs. Sie ist als mittelalterliche Ritterburg gestaltet, die thematisch eingerichteten Säle können besichtigt werden. Museumsführungen starten wieder ab dem 4. April (bei Schönwetter jeweils um 11, 14 und 15 Uhr, auf den Hohen Turm um 16 Uhr), ein Café befindet sich nebenan.

Über die steinerne Brücke geht es weiter in Richtung Turnierplatz und Grotte am Ufer des Schlossteichs. Nun können wir zum Ausgangspunkt zurückschlendern – oder weiterziehen: etwa zum Wasserfall oder gar zum entlegenen Concordia-Rundtempel.

Anforderung: leicht

Dauer: 1,5 Stunden

Startpunkt: Schloss Laxenburg

Anfahrt: Mit dem Bus 556 vom Südtiroler Platz, mit dem Fahrrad (Radweg ab Südtiroler Platz) oder Pkw (A2, Abfahrt Wr. Neudorf)

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.03.2009)


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