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Eigene Suchmaschine filtert Job-Meldungen auf Twitter

Twitter
(c) DiePresse.com (Philipp Splechtna)
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Workdigital hat einen Job-Suchdienst für die Blogging-Plattform Twitter gestartet. Auf Twitter schreiben rund sechs Millionen Nutzer Kurzmeldungen im Sekundentakt zu verschiedenen Themen.

Der Internet-Suchspezialist Workdigital hat einen Jobsuch-Service für den Microbloggingdienst Twitter gestartet. Der Dienst durchforstet die Masse an Nachrichten, die auf Twitter gepostet wird, und filtert Beiträge mit relevanten Informationen zu Stellenangeboten heraus. Vorgestellt wurde die Jobsuche im Zuge des South by South West Interactive Fesitvals in Texas, wie der Guardian berichtet. Laut den Entwicklern von Workdigital könnte das Tool auch ein mögliches Umsatzmodell für den derzeit boomenden Bloggingdienst darstellen.

Ungeachtet des kontinuierlichen Wachstums von Twitter gab es in den vergangenen Monaten bereits zahlreiche Spekulationen darüber, wie die kostenlose Seite künftig tatsächlich Geld verdienen kann. Workdigital glaubt, dass die Twitter-Jobsuche nun beispielsweise ein simples werbefinanziertes Angebot erstellen könne, bei dem - ähnlich wie bei Google - bestimmte Nachrichten und Informationen von der Seite herangezogen würden. "Der Datenpool von Twitter ist nicht wertvoll, so lange er nicht organisiert wird", meint Henry Mackintosh, Head of Marketing bei Workdigital.

Derzeit rund 25.000 Jobs

"Wir scannen Mio. von Tweets, reißen das alles aber noch ein Stück weiter auf, um eine starke kontextbasierte Suche zu schaffen", so Mackintosh. Es gebe rund 25.000 Jobs, die auf Twitter in irgendeiner Form erwähnt würden und stündlich kämen Tausende hinzu. Die Twitter-Jobsuche basiert auf verschiedenen Detailinformationen und filtert etwa Angaben zu Ort oder Jobtitel heraus. Damit soll der Suche mehr Kontext verliehen werden als einen bloßen Link zu einer Webseite anzuzeigen.

Twitter zählt derzeit zwischen vier und sechs Mio. User monatlich. Der Microbloggingdienst setzte in den vergangenen Monaten einen starken Trend in Richtung "Echtzeit-Suchergebnisse". Das gründet unter anderem darauf, dass individuelle Online-Beiträge immer populärer werden und auch in den Google-Auflistungen erscheinen.

 

(pte)

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