Die überwiegend positiven Vorgaben aus Übersee blieben ohne stützende Wirkung.
Die Wiener Börse ist am Montag mit schwächerer Tendenz in die Sitzung gestartet. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 2.157,00 Punkten nach 2.172,19 Einheiten am Dienstag errechnet, das ist ein Minus von 15,19 Punkten bzw. 0,70 Prozent.
Die überwiegend positiven Vorgaben aus Übersee blieben ohne stützende Wirkung. Vielmehr dürfte die Nervosität vor den Präsidentschaftswahlen in Griechenland überwogen haben, hieß es aus dem Handel. Scheitert am Montag auch der letzte Versuch, einen neuen griechischen Staatspräsidenten zu wählen, sind laut Verfassung vorgezogene Parlamentswahlen vorgeschrieben. Bei diesem Urnengang könnte die europakritische Opposition Umfragen zufolge als Sieger hervorgehen. In diesem Fall befürchten Experten politische Turbulenzen für das von der Pleite bedrohte Land.
Zudem mehren sich die Zeichen für ein Abbremsen des chinesischen Wirtschaftswachstums. Die BIP-Zunahme dürfte sich nach Schätzungen eines staatlichen Forschungsinstituts im kommenden Jahr auf sieben Prozent weiter verlangsamen. Für dieses Jahr wird ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 7,3 Prozent erwartet.
Unter den Einzelwerten übernahmen Do&Co mit plus 4,72 Prozent auf 61,94 Euro den Spitzenplatz im prime market. Die Mitglieder des ATX Five mussten hingegen allesamt Verluste hinnehmen. Immofinanz büßten 0,47 Prozent auf 2,10 Euro ein, voestalpine sanken 0,49 Prozent auf 32,78 Euro und Andritz gaben 0,51 Prozent auf 45,62 Euro nach. OMV verloren 0,99 Prozent auf 77,60 Euro und Erste Group fielen am unteren Ende des ATX 1,83 Prozent auf 19,29 Euro.
Der ATX Prime notierte bei 1.086,37 Zählern und damit um 0,64 Prozent oder 6,98 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich sieben Titel mit höheren Kursen, 30 mit tieferen und einer unverändert. In einer Aktie kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 683.508 (Vortag: 794.858) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 16,075 (16,51) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.
(APA)