Wiener Börse: ATX am Vormittag im Minus

(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Die negativen Vorgaben aus Asien sorgten auch in Europa für eine eingetrübt Börsenstimmung.

Die Wiener Börse ist am Dienstag mit tieferer Tendenz in die Sitzung gestartet. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 2.162,85 Punkten nach 2.174,66 Einheiten am Montag errechnet, das ist ein Minus von 11,81 Punkten bzw. 0,54 Prozent.

Die negativen Vorgaben aus Asien sorgten auch in Europa für eine eingetrübt Börsenstimmung. Zudem verschärft sich in Spanien die Deflation. Die Verbraucherpreise gingen im Dezember im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,1 Prozent zurück. Damit erhöht sich der Druck auf die Europäische Zentralbank gegen die sinkenden Preise Maßnahmen zu ergreifen. Am Nachmittag stehen noch mit dem Verbrauchervertrauen und dem Case-Shiller-Index US-Konjunkturdaten auf der Agenda.

OMV legen ab

Von Unternehmensseite blieb es weitgehend ruhig. voestalpine verzeichneten ein Plus von 0,17 Prozent auf 33,00 Euro. Buwog kletterten um 0,15 Prozent auf 16,53 Euro. Raiffeisen tendierten weiterhin unverändert bei 12,62 Euro und Erste Group gaben 0,72 Prozent auf 19,23 Euro nach.

Immofinanz sanken 0,47 Prozent auf 2,10 Euro. Die größten Verluste unter den schwergewichteten Werte erlitten OMV mit minus 1,04 Prozent auf 21,99 Euro.

Der ATX Prime notierte bei 1.088,71 Zählern und damit um 0,55 Prozent oder 6,01 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich sieben Titel mit höheren Kursen, 27 mit tieferen und drei unverändert. In zwei Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 535.099 (Vortag: 683.508) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 11,696 (16,08) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.

(APA)

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