Der US-Konzern konkretisiert seine weltweiten Umstrukturierungspläne. Ob auch Jobs in Österreich betroffen sind, ist derzeit noch nicht bekannt.
Der US-Getränkekonzern Coca-Cola will in den kommenden Monaten "zwischen 1.600 und 1.800" Stellen streichen. Das sei die Zahl der Posten, die weltweit im Rahmen des Plans zur Umstrukturierung bestimmt worden seien, erklärte Unternehmenssprecherin Ann Moore.
In Österreich sind rund 50 Mitarbeiter bei der Coca-Cola-Company beschäftigt. Auf APA-Anfrage hieß es am Freitag von der Pressestelle der österreichischen Niederlassung, dass es derzeit noch keine genauen Informationen gibt, inwieweit sie lokal von dieser Reorganisation betroffen sein werden.
Größter Abbau seit 2000
Der weitaus größere Arbeitgeber in Österreich ist aber die vom Mutterkonzern unabhängige Franchisenehmerfirma Coca-Cola Hellenic mit rund .000 Mitarbeitern. Dieses Unternehmen ist von der Umstrukturierung gar nicht betroffen, weil es eigenständig ist, sagte Susanne Lontzen, Pressesprecherin von Coca-Cola Hellenic Österreich, auf APA-Anfrage. Coca-Cola Hellenic hat das Headquarter in Wien, österreichweit Verkaufsniederlassungen und betreibt ein großes Abfüllwerk im Burgenland.
Es ist der umfangreichste Stellenabbau bei Coca-Cola seit dem Jahr 2000, als im Zuge eines Sanierungsprogramms wegen sinkender Umsätze und Gewinne mehr als 5.000 Jobs gestrichen worden waren. Der Getränkehersteller ist ein Sinnbild für die US-Konsumgesellschaft, kämpft aber mittlerweile mit sinkenden Absatzzahlen. Zuletzt musste der Konzern seine Wachstumsprognose deutlich senken.
(APA/AFP)