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HSPA+: Mobilkom startet Superschnell-Netz in Wien

mobilkom austria startet kommerziellen Betrieb von HSPA
(c) Mobilkom Austria
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Die Mobilkom hat begonnen, ihr Mobilfunk-Netz mit HSPA+ noch schneller zu machen. Damit ist Österreich wieder Vorreiter in Europa. Zunächst gibt es HSPA+ aber nur in einem Bezirk.

Die Mobilkom Austria hat heute, Montag, den kommerziellen Betrieb von HSPA+ aufgenommen und verspricht mit dieser Weiterentwicklung des UMTS-Netzes das schnellste Handynetz in Europa zu haben. Allerdings vorerst nur in Wien-Favoriten, weitere Gebiete sollen folgen. Die Technologie würde Maximalgeschwindigkeiten von bis zu 21 Mbit/s zulassen und wird vor allem in verkehrsintensiven Gebieten dafür sorgen, dass mehr Kunden gleichzeitig von hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten profitieren, teilte die Mobilkom in einer Aussendung mit.

Bisher hatten Tests von Konsumentenschützern gezeigt, dass bei allen Netzbetreibern die realen Datenübertragungsraten deutlich unter den angegebenen Maximalwerten lagen. Die Mobilkom-Mutter Telekom Austria sagt selbst, dass der Datenturbo weiterhin das Festnetz bleiben werde und mobile Lösungen eine Ergänzung zum Festnetzanschluss darstellen.

Datenvolumen von 30 Mio. Webseiten im Jänner

Mehr als 70 Prozent der österreichischen Haushalte verfügen über einen schnellen Breitband-Internetzugang - das sind 2,52 Millionen Haushalte. Vor allem beim "mobilen Internet" gab es einen deutlichen Zuwachs, wie aus dem "RTR Telekom Monitor" für das 3. Quartal 2008 hervorgeht. Abgenommen haben dafür erstmals die Gesprächsminuten im Mobilfunk. Das Wachstum bei den Festnetz-Breitbandanschlüssen war mit einem Anstieg von 1.707.000 im 2. Quartal 2008 auf 1.711.000 Anschlüsse im 3. Quartal zwar nur sehr gering, dafür stiegen die mobilen Breitbandanschlüsse umso stärker, und zwar von 730.700 im 2. Quartal 2008 auf 812.700 Anschlüsse im 3. Quartal 2008.

Im Jänner 2009 wurden im Netz der Mobilkom nach Eigenangaben erstmals mehr als 10 TeraByte an Daten an einem einzigen Tag übertragen. "Das entspricht etwa der Datenmenge von 3,5 Millionen MP3-Files oder 30 Millionen durchschnittlichen Websites", so Ulrich Rokita, Bereichsleiter Netzplanung der Mobilkom.

 

(Ag.)