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Polizist erschoss sich nach Terroranschlag auf Charlie Hebdo

Sicherheitsvorkehrungen nach Anschlag
APA/EPA/SEBASTIEN NOGIER
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Der 45-jährige Ermittler hatte zuvor mit den Angehörigen eines Terroropfers gesprochen.

Ein Polizist in Zentralfrankreich hat kurz nach dem Terroranschlag auf das französische Satiremagazin "Charlie Hebdo" Selbstmord begangen. Wie der Regionalsender "France 3 Limousin" unter Verweis auf offizielle Polizeiquellen berichtete, war der 45-Jährige mit Ermittlungen in dem Fall betraut und hatte vor seinem Suizid mit den Angehörigen eines Terroropfers gesprochen.

Demnach erschoss sich Kommissar Helric Fredou in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag mit seiner Dienstwaffe in seinem Büro in Limoges. Der Hintergrund der Tat war am Dienstag noch unklar, allerdings erklärte die Polizeigewerkschaft, Fredou habe unter Depressionen gelitten und sei kurz vor einem Burn-Out gestanden. Erst im November 2013 hatte Fredou selbst die Leiche eines Kollegen auf dem Kommissariat von Limoges entdeckt, auch er hatte Suizid begangen.