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Kleine Zeitung: "Fall Mittwoch" ist nicht "Akte Zilk"

SPIONAGEVORWUERFE GEGEN HELMUT ZILK
(c) APA (Helmut Fohringer)
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Beim "Fall Mittwoch" soll es sich nicht um die Spionageaffäre rund um den verstorbenen Wiener Ex-Bürgermeister handeln.

Der am Montag im Staatsarchiv gefundene Akt der Staatspolizei über Helmut Zilk, in dem der verstorbene Wiener Altbürgermeister als "Informator" des tschechischen Geheimdienstes bezeichnet wird, ist nicht die "Akte Zilk". Das belegt die Aktenbezeichnung "Fall Mittwoch", berichtete die "Kleine Zeitung" (Freitagausgabe). Demnach ist unter diesem Decknamen 1968/69 von der Staatspolizei über ein rundes Dutzend in Wien enttarnter Agenten ermittelt worden.

Diese Spionageaffäre war auch Gegenstand eines Untersuchungsausschusses. Um mehr Überblick über die damalige Affäre zu schaffen, hatte die Staatspolizei am 20. September 1968 auch ihre nun aufgetauchten Erkenntnisse über Zilk in einem Resümee zusammengetragen, schreibt die "Kleine". Zilk hatte mit dieser Affäre aber nichts zu tun. Sollte es also eine "Akte Zilk" der Staatspolizei gegeben, müsste sie weitergesucht werden.

(APA)