Wiener Börse in der Früh: ATX startet durchwachsen

Die Wiener Börse hat sich am Freitag im frühen Handel bei gutem Anfangsvolumen mit leichterer Tendenz gezeigt. Nach Ablauf der meisten Eröffnungsauktionen wurde der ATX um 9.45 Uhr mit 1.715,71 Punkten nach 1.730,83 Einheiten am Donnerstag errechnet, das ist ein Minus von 15,12 Punkten bzw. 0,87 Prozent.

In einem ruhigen Handel präsentierte sich der heimische Aktienmarkt nach den jüngsten Gewinnen mit einer schwächeren Tendenz. Bis dato blieb auch die Meldungslage noch sehr dünn.

An der Spitze des Kurszettels gewannen Immoeast 8,20 Prozent auf 1,32 Euro. Das Unternehmen hat die Wipark Garagen AG an zwei Gesellschaften der Wiener Stadtwerke verkauft, über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Dennoch gab die Immoeast bekannt, dass der Verkauf "einen wesentlichen Beitrag zur notwendigen Stabilisierung der Liquidität in der Immofinanz-Gruppe" leistet. Die Immofinanz-Aktien stiegen um 6,32 Prozent auf 1,01 Euro.

Weiterhin im Aufwärtstrend präsentierten sich auch die Anteilsscheine von Wienerberger. Die Titel verteuerten sich um 6,16 Prozent auf 6,20 Euro. Die Experten der Citigroup haben ihr Kursziel für den Baustoffhersteller von 9 auf 6,50 Euro gesenkt.

Belastet wurde der heimische Leitindex von den Verlusten der Indexschwergewichte. OMV sanken um 0,78 Prozent auf 24,16 Euro. Daneben erlitten auch die Bankenwerte Abschläge. Die Aktien der Erste Group brachen am unteren Ende des Kurszettels um 6,13 Prozent auf 14,55 Euro ein. Raiffeisen International verloren 4,90 Prozent auf 22,50 Euro.

Der ATX Prime notierte bei 772,18 Zählern und damit um 0,44 Prozent oder 3,38 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich 29 Titel mit höheren Kursen, 13 mit tieferen und vier unverändert. In vier Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 2.741.065 (Vortag: 1.898.734) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 29,88 (31,01) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.

(APA)

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