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Triathletin Hütthaler drohen bis zu fünf Jahre Haft

Lisa Huetthaler 2007
(c) (Gepa Pictures/ Heiko Mandl)
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Die Sportlerin könnte sich schon bald vor Gericht verantworten müssen. Sie soll eine Labor-Mitarbeiterin bestochen haben, um ihre Doping-Probe zu manipulieren.

Triathletin Lisa Hütthaler wird neben ihrem sensationellen Geständnis wohl auch aus einem anderem Grund in der Öffentlichkeit stehen: Auf die 25-Jährige könnte schon demnächst ein Strafprozess zukommen. Es geht um den Vorwurf der Bestechung: Hütthaler soll am 20. Mai 2008, als im Labor in Seibersdorf ihre B-Probe geöffnet wurde, versucht haben, eine Mitarbeiterin mit 20.000 Euro dazu zu bringen, ihre Probe zu manipulieren.

Die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt leitete daraufhin gegen die 25-Jährige, die 2008 wegen erwiesenen Dopings zwei Jahre gesperrt wurde, ein Verfahren wegen versuchter Bestimmung zum Amtsmissbrauch ein. Strafrahmen: Sechs Monate bis fünf Jahre Haft. "Der Sachverhalt ist geklärt und wird nun rechtlich geprüft", meinte Behördensprecher Erich Habitzl am Freitag.

Der entsprechende Vorhabensbericht, in dem entweder die Einstellung des Verfahrens oder die Anklageerhebung vorgeschlagen wird, liegt bereits bei der Oberstaatsanwaltschaft. Der Inhalt des Berichts unterliegt der Amtsverschwiegenheit. Sollte es zu einem Prozess kommen, wird dieser noch im Frühjahr im Landesgericht Wiener Neustadt über die Bühne gehen.

(APA/Red.)