Nachrichten Meinung Magazin
G20-Gipfel

Es geht um alles oder nichts

Die Weltwirtschaft steht am Abgrund. Nun sollen Lösungen her, doch die Retter sind uneins. Was ist außer schönen Worten zu erwarten?
02.01.2017 um 18:12
  • Drucken
Hauptbild • (c) AP (Matt Dunham)
Am 2. April 2009 findet der G-20-Gipfel in London statt. Die Londoner Polizei warnte vor einer "noch nie dagewesenen" Gefahr durch Proteste. Im Vorfeld des Gipfels kam es zu 90 Festnahmen.Auf dem Spiel steht viel: Die Weltwirtschaft steht am Abgrund. Nun sollen Lösungen her, doch die Retter sind uneins.TEXT VON PETER HUBER
Am 2. April 2009 findet der G-20-Gipfel in London statt. Die Londoner Polizei warnte vor einer "noch nie dagewesenen" Gefahr durch Proteste. Im Vorfeld des Gipfels kam es zu 90 Festnahmen.Auf dem Spiel steht viel: Die Weltwirtschaft steht am Abgrund. Nun sollen Lösungen her, doch die Retter sind uneins.TEXT VON PETER HUBER
(c) EPA (Andy Rain)
Der Ausweg aus der weltweiten Krise wird abseits der Londoner Innenstadt im ExCel Conference Centre in den Docklands des ehemaligen Londoner Hafens gesucht.Für Donnerstag, den 2. April um 16 Uhr ist eine Pressekonferenz anberaumt, bei der die Staatschefs erklären wollen, worauf sie sich geeinigt haben.
Der Ausweg aus der weltweiten Krise wird abseits der Londoner Innenstadt im ExCel Conference Centre in den Docklands des ehemaligen Londoner Hafens gesucht.Für Donnerstag, den 2. April um 16 Uhr ist eine Pressekonferenz anberaumt, bei der die Staatschefs erklären wollen, worauf sie sich geeinigt haben.
(c) AP (Lefteris Pitarakis)
Die Aussichten für die Weltwirtschaft in diesem Jahr könnten nicht schlechter sein. Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank sind sich einig, dass die Weltwirtschaft erstmals seit 60 Jahren schrumpfen wird.In seiner jüngsten Prognose rechnet der Fonds mit einem Minus zwischen 0,5 und 1 Prozent. Nach Ansicht der Weltbank wird allein die globale Industrieproduktion bis Mitte des Jahres um 15 Prozent unter dem Wert des Vorjahres liegen.
Die Aussichten für die Weltwirtschaft in diesem Jahr könnten nicht schlechter sein. Der Internationale Währungsfonds (IWF) und die Weltbank sind sich einig, dass die Weltwirtschaft erstmals seit 60 Jahren schrumpfen wird.In seiner jüngsten Prognose rechnet der Fonds mit einem Minus zwischen 0,5 und 1 Prozent. Nach Ansicht der Weltbank wird allein die globale Industrieproduktion bis Mitte des Jahres um 15 Prozent unter dem Wert des Vorjahres liegen.
(c) Reuters (Andrew Winning)
An das historische Vorbild mag sich heute niemand mehr erinnern. Auf dem Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise suchten die Staats- und Regierungschefs in den 1930er Jahren nach einem Ausweg. Das Treffen endete im Desaster.US-Präsident Franklin D. Roosevelt ließ das Treffen damals platzen. Er verschärfte damit die Große Depression.
An das historische Vorbild mag sich heute niemand mehr erinnern. Auf dem Höhepunkt der Weltwirtschaftskrise suchten die Staats- und Regierungschefs in den 1930er Jahren nach einem Ausweg. Das Treffen endete im Desaster.US-Präsident Franklin D. Roosevelt ließ das Treffen damals platzen. Er verschärfte damit die Große Depression.
(c) AP
Der britische Premier Gordon Brown will sich als erfolgreicher Gipfel-Diplomat präsentieren. Konflikte kommen ihm da gar nicht gelegen.Er ruft daher zu globaler Einheit auf: "Wir können die Probleme der weltweite finanziellen Instabilität nicht ohne eine weltweite Lösung bewältigen".Wenn ihm da mal seine Gäste keinen Strich durch die Rechnung machen ...
Der britische Premier Gordon Brown will sich als erfolgreicher Gipfel-Diplomat präsentieren. Konflikte kommen ihm da gar nicht gelegen.Er ruft daher zu globaler Einheit auf: "Wir können die Probleme der weltweite finanziellen Instabilität nicht ohne eine weltweite Lösung bewältigen".Wenn ihm da mal seine Gäste keinen Strich durch die Rechnung machen ...
(c) EPA (Peter Foley)
Denn auch 2009 gibt es genügend Zündstoff. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel weigert sich, mehr Geld für Konjunktur-Programme auszugeben. Sie tritt auf die Schuldenbremse. Zudem fordert sie eine scharfe Kontrolle der internationalen Geldmärkte.Auch der französische Präsident Nicolas Sarkozy will sich nicht vorschreiben lassen, was er zu tun hat.
Denn auch 2009 gibt es genügend Zündstoff. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel weigert sich, mehr Geld für Konjunktur-Programme auszugeben. Sie tritt auf die Schuldenbremse. Zudem fordert sie eine scharfe Kontrolle der internationalen Geldmärkte.Auch der französische Präsident Nicolas Sarkozy will sich nicht vorschreiben lassen, was er zu tun hat.
(c) AP (Franka Bruns)
Auf der anderen Seite des Atlantiks fordert US-Präsident Barack Obama genau das, was Merkel ablehnt: Zusätzliche Konkunkturprogramme.Doch er zeigt sich kompromissbereit: Es gehe nicht darum, den US-Ansatz massiver Kapitalspritzen gegen die von Deutschland und Frankreich geforderten klaren Regeln für die Finanzmärkte auszuspielen, betonte Obama. Es gehe vielmehr um einen "Und-Ansatz".
Auf der anderen Seite des Atlantiks fordert US-Präsident Barack Obama genau das, was Merkel ablehnt: Zusätzliche Konkunkturprogramme.Doch er zeigt sich kompromissbereit: Es gehe nicht darum, den US-Ansatz massiver Kapitalspritzen gegen die von Deutschland und Frankreich geforderten klaren Regeln für die Finanzmärkte auszuspielen, betonte Obama. Es gehe vielmehr um einen "Und-Ansatz".
(c) AP (Ron Edmonds)
Ungelegen kommt Brown auch der Vorstoß Chinas, das vorige Woche in den Raum stellte, die Ära des US-Dollar als Leitwährung könnte sich ihrem Ende zuneigen.China wird selbstbewusst auftreten, verfügt es doch als einzige große Wirtschaftsnation über hohe Wachstumsraten.
Ungelegen kommt Brown auch der Vorstoß Chinas, das vorige Woche in den Raum stellte, die Ära des US-Dollar als Leitwährung könnte sich ihrem Ende zuneigen.China wird selbstbewusst auftreten, verfügt es doch als einzige große Wirtschaftsnation über hohe Wachstumsraten.
(c) AP
Der Gipfel hat laut britischer Regierung drei Ziele:- Die kurzfristige Stabilisierung der Finanzmärkte- Die längerfristige Reform des Finanz- und Wirtschaftssystems- Maßnahmen, die die Weltwirtschaft wieder auf einen Pfad für ein "nachhaltiges Wachstum" zurückbringen.
Der Gipfel hat laut britischer Regierung drei Ziele:- Die kurzfristige Stabilisierung der Finanzmärkte- Die längerfristige Reform des Finanz- und Wirtschaftssystems- Maßnahmen, die die Weltwirtschaft wieder auf einen Pfad für ein "nachhaltiges Wachstum" zurückbringen.
(c) EPA (Christophe Karaba)
Der britische Außenminister Miliband schraubt die Erwartungen an den Gipfel herunter: "Es geht nicht darum, Kaninchen aus dem Hut zu zaubern". Am Ende des Gipfels wird man daher gewohnte Floskeln zu hören bekommen, die Entschlossenheit und Optimismus signalisieren sollen.Zu rechnen ist auch damit, dass erneut Billionensummen genannt werden, die die weltweite Wirtschaft ankurbeln sollen.Doch schöne Worte und unvorstellbare Zahlen beiseite: Worum geht es?
Der britische Außenminister Miliband schraubt die Erwartungen an den Gipfel herunter: "Es geht nicht darum, Kaninchen aus dem Hut zu zaubern". Am Ende des Gipfels wird man daher gewohnte Floskeln zu hören bekommen, die Entschlossenheit und Optimismus signalisieren sollen.Zu rechnen ist auch damit, dass erneut Billionensummen genannt werden, die die weltweite Wirtschaft ankurbeln sollen.Doch schöne Worte und unvorstellbare Zahlen beiseite: Worum geht es?
(c) Reuters (Kieran Doherty)
An diesem Punkt scheiden sich die Geister. Billionen von Dollar sind bereits geflossen. Geht es nach US-Präsident Obama und US-Nobelpreisträger Paul Krugman, soll noch viel mehr Geld fließen.Die Europäer warnen vor einer Hyperinflation. "Die Europäer fragen zu Recht nach der Kosten-Nutzen-Rechnung. Stimulation geht nur über Schulden, und die müssen irgendwann zurückgezahlt werden. Die besseren Sozialsysteme in Europa sind für sich konjunkturstützend genug", sagt auch Ex-IWF-Chefökonom Kenneth Rogoff.
An diesem Punkt scheiden sich die Geister. Billionen von Dollar sind bereits geflossen. Geht es nach US-Präsident Obama und US-Nobelpreisträger Paul Krugman, soll noch viel mehr Geld fließen.Die Europäer warnen vor einer Hyperinflation. "Die Europäer fragen zu Recht nach der Kosten-Nutzen-Rechnung. Stimulation geht nur über Schulden, und die müssen irgendwann zurückgezahlt werden. Die besseren Sozialsysteme in Europa sind für sich konjunkturstützend genug", sagt auch Ex-IWF-Chefökonom Kenneth Rogoff.
(c) AP (Luca Bruno)
Die Zentralbanken wollen eine Deflation verhindern. Von Deflation spricht man, wenn Preise auf breiter Front über einen längeren Zeitraum fallen. Was im ersten Moment erfreulich klingt, wird rasch zu einer gefährlichen Abwärtsspirale: Potentielle Käufer warten auf fallende Preise, Massenschließungen und hohe Arbeitslosigkeit sind die Folge.Die Zentralbanken senken daher die Leitzinsen immer tiefer. Geht das nicht mehr, werfen sie - wie die USA, Großbritannien und Japan - die Geldpressen an. Auch die EZB ist unter Druck - eine weitere Leitzinssenkung wird erwartet.
Die Zentralbanken wollen eine Deflation verhindern. Von Deflation spricht man, wenn Preise auf breiter Front über einen längeren Zeitraum fallen. Was im ersten Moment erfreulich klingt, wird rasch zu einer gefährlichen Abwärtsspirale: Potentielle Käufer warten auf fallende Preise, Massenschließungen und hohe Arbeitslosigkeit sind die Folge.Die Zentralbanken senken daher die Leitzinsen immer tiefer. Geht das nicht mehr, werfen sie - wie die USA, Großbritannien und Japan - die Geldpressen an. Auch die EZB ist unter Druck - eine weitere Leitzinssenkung wird erwartet.
(c) EPA (Everett Kennedy Brown)
Am 15. September ließ die US-Regierung die Investmentbank Lehman Brothers fallen. Viele Experten sind sich heute einig, dass die Finanzkrise heute nur deshalb so schlimm wurde. Der Vergleich mit 9/11 wird bereits gezogen.Beim Londoner G-20-Gipfel wird es daher wohl eine Grundsatz-Einigung geben, jede wichtige Finanzinstitution zu retten. Im Hinterkopf werden die Staatschefs dabei den US-Versicherer AIG haben. Eine AIG-Pleite hätte weltweit katastrophale Folgen.
Am 15. September ließ die US-Regierung die Investmentbank Lehman Brothers fallen. Viele Experten sind sich heute einig, dass die Finanzkrise heute nur deshalb so schlimm wurde. Der Vergleich mit 9/11 wird bereits gezogen.Beim Londoner G-20-Gipfel wird es daher wohl eine Grundsatz-Einigung geben, jede wichtige Finanzinstitution zu retten. Im Hinterkopf werden die Staatschefs dabei den US-Versicherer AIG haben. Eine AIG-Pleite hätte weltweit katastrophale Folgen.
(c) AP (Mark Lennihan)
Seit dem letzten G-20-Gipfel im November 2008 in Washington haben laut Weltbank 17 Staaten protektionistische Regeln eingeführt.Neue Handelsbarrieren können aber die Rezession verschärfen. Zum freien Handel werden sich daher wohl alle Gipfelteilnehmer bekennen - möglicherweise werden das aber bloß Lippenbekenntnisse bleiben.
Seit dem letzten G-20-Gipfel im November 2008 in Washington haben laut Weltbank 17 Staaten protektionistische Regeln eingeführt.Neue Handelsbarrieren können aber die Rezession verschärfen. Zum freien Handel werden sich daher wohl alle Gipfelteilnehmer bekennen - möglicherweise werden das aber bloß Lippenbekenntnisse bleiben.
(c) EPA (Jackson Lowen)
Der jahrelang heftig kritisierte Internationale Währungsfonds (IWF) soll zusätzliches Geld zur Rettung notleidender Länder erhalten.Der IWF könnte einer der großen Profiteure des G-20-Gipfels sein. So soll er bei Hilfen für in Bedrängnis geratene Schwellen- und Entwicklungsländer eine zentrale Rolle spielen.Auch eine engere internationale Kooperation von Aufsichts- und anderen Finanzgremien steht auf dem Programm, etwa ein neues Frühwarnsystem des IWF.
Der jahrelang heftig kritisierte Internationale Währungsfonds (IWF) soll zusätzliches Geld zur Rettung notleidender Länder erhalten.Der IWF könnte einer der großen Profiteure des G-20-Gipfels sein. So soll er bei Hilfen für in Bedrängnis geratene Schwellen- und Entwicklungsländer eine zentrale Rolle spielen.Auch eine engere internationale Kooperation von Aufsichts- und anderen Finanzgremien steht auf dem Programm, etwa ein neues Frühwarnsystem des IWF.
(c) EPA (Mast Irham)
Offene Baustellen gibt es noch genug. Um in Zukunft ähnlich umfassende Krisen zu verhindern, müssen die Bauherren einer neuen weltweiten Finanzwirtschaft kräftig zupacken.Im folgenden eine "Noch zu tun"-Liste der Staatenlenker.
Offene Baustellen gibt es noch genug. Um in Zukunft ähnlich umfassende Krisen zu verhindern, müssen die Bauherren einer neuen weltweiten Finanzwirtschaft kräftig zupacken.Im folgenden eine "Noch zu tun"-Liste der Staatenlenker.
(c) Die Presse (Michaela Bruckberger)
"Jump you fuckers" oder "Eat the banker", stand in letzte Zeit immer häufiger auf Plakaten wütender Menschen zu lesen. Um den Zorn der Straße nicht ausufern zu lassen, sollen Manager künftig wieder stärker nach ihrem langfristigen Erfolg bezahlt werden.Dies könnte etwa dadurch geschehen, dass Manager Aktienoptionen mehrere Jahre lang behalten müssen.
"Jump you fuckers" oder "Eat the banker", stand in letzte Zeit immer häufiger auf Plakaten wütender Menschen zu lesen. Um den Zorn der Straße nicht ausufern zu lassen, sollen Manager künftig wieder stärker nach ihrem langfristigen Erfolg bezahlt werden.Dies könnte etwa dadurch geschehen, dass Manager Aktienoptionen mehrere Jahre lang behalten müssen.
(c) AP (Danny Lawson)
Ratingagenturen überprüfen die Bonität von Schuldnern. Im Zuge der Krise wurde das Image dieser Agenturen nahezu zerstört: So bewerteten sie Ramsch-Papiere mit AAA.Nach dem Willen von Ökonomen sollen die Agenturen daher von den Käufern von Papieren bezahlt werden - und nicht wie bisher von den Verkäufern. Der Interessenskonflikt würde somit beseitigt werden.
Ratingagenturen überprüfen die Bonität von Schuldnern. Im Zuge der Krise wurde das Image dieser Agenturen nahezu zerstört: So bewerteten sie Ramsch-Papiere mit AAA.Nach dem Willen von Ökonomen sollen die Agenturen daher von den Käufern von Papieren bezahlt werden - und nicht wie bisher von den Verkäufern. Der Interessenskonflikt würde somit beseitigt werden.
(c) AP (Richard Drew)
Banken brauchen wenig Eigenkapital, um Geld zu verleihen. Nun sollen die Mindestkapitalvorschriften für Banken ("Basel II") verschärft werden.So sollen etwa große Banken in Zukunft mehr Geld einbehalten als kleine Banken.Ein Kapitalpolster hätte vielen Banken in den letzten Monaten erheblich geholfen. Auch riskante Wetten auf innovative Finanzprodukte hätten dadurch erheblich eingedämmt werden können.
Banken brauchen wenig Eigenkapital, um Geld zu verleihen. Nun sollen die Mindestkapitalvorschriften für Banken ("Basel II") verschärft werden.So sollen etwa große Banken in Zukunft mehr Geld einbehalten als kleine Banken.Ein Kapitalpolster hätte vielen Banken in den letzten Monaten erheblich geholfen. Auch riskante Wetten auf innovative Finanzprodukte hätten dadurch erheblich eingedämmt werden können.
(c) AP (Michael Probst)
Die Banken erfanden ganz neue Wertpapiere (CDO's...), mit denen Kredite verbrieft und weiterverkauft wurden, bis niemand mehr wusste, was er in Händen hatte. Der Handel fand unkontrolliert statt. Das brachte das globale Finanzsystem ins Wanken.In diesem Bereich sollen künftige Transaktionen über Regulierungsbehörden laufen. Manche Experten fordern gar ein Verbot.
Die Banken erfanden ganz neue Wertpapiere (CDO's...), mit denen Kredite verbrieft und weiterverkauft wurden, bis niemand mehr wusste, was er in Händen hatte. Der Handel fand unkontrolliert statt. Das brachte das globale Finanzsystem ins Wanken.In diesem Bereich sollen künftige Transaktionen über Regulierungsbehörden laufen. Manche Experten fordern gar ein Verbot.
(c) Die Presse (Clemens Fabry)
Bislang sperrten sich vor allem die USA gegen die Regulierung von Hedge-Fonds und Private-Equity-Firmen.Nun sollen sich diese aber nach dem Willen von US-Finanzminister Geithner künftig von einer bestimmten Größe an bei der US-Börsenaufsicht SEC registrieren lassen - und ihre Bücher öffnen.
Bislang sperrten sich vor allem die USA gegen die Regulierung von Hedge-Fonds und Private-Equity-Firmen.Nun sollen sich diese aber nach dem Willen von US-Finanzminister Geithner künftig von einer bestimmten Größe an bei der US-Börsenaufsicht SEC registrieren lassen - und ihre Bücher öffnen.
(c) Die Presse (Clemens Fabry)
Und sollte London doch nicht der große Wurf werden: Einer hat schon sein Interesse daran angemeldet, den nächsten G-20-Gipfel auszurichten.Der italienische Premier Silvio Berlusconi würde diesen gern im Juli in Sardinien abhalten. Bleibt bloß zu hoffen, dass die schwächelnde Weltwirtschaft so viel Zeit hat.
Und sollte London doch nicht der große Wurf werden: Einer hat schon sein Interesse daran angemeldet, den nächsten G-20-Gipfel auszurichten.Der italienische Premier Silvio Berlusconi würde diesen gern im Juli in Sardinien abhalten. Bleibt bloß zu hoffen, dass die schwächelnde Weltwirtschaft so viel Zeit hat.
(c) Reuters (Alessandro Garofalo)

Zum „Das Wichtigste des Tages“ Newsletter anmelden

Die Presse

Der einzigartige Journalismus der Presse. Jeden Tag. Überall.

Abonnieren

  • Impressum
  • Alternative Streitbeilegung
  • AGB
  • Datenschutz
  • Cookie Policy
  • Cookie Einstellungen
  • Vermarktung
  • Hilfe, Kontakt & Service
  • Newsletter
Copyright 2023 Die Presse

Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.