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Schummeln 2.0: Uhrenverbot während Prüfungen

(c) REUTERS (� Stephen Lam / Reuters)
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Um lange Kontrollen und damit Verzögerungen von Prüfungen zu vermeiden, werden generell Armbanduhren verboten.

Schummeln bei Prüfungen und Schularbeiten werden durch Geräte wie Smartphones und jetzt auch Smartwatches immer einfacher. Das haben auch die Professoren der City University London erkannt und jetzt das Tragen von Armbanduhren während Prüfungen untersagt.

Es ist aber nicht die erste Schule, die zu dieser Erkenntnis gelangt ist und von den Schülern ihr Wissen ohne Zuhilfenahme diverser Hilfsmittel abfragen wollen. Auch die Arteveldehogeschool in Gent hat das Tragen von Armbanduhren während Klausuren verboten.

Um nicht alle Uhren überprüfen zu müssen, wurden kurzerhand alle verboten. Bei Prüfungen mit über 100 Studenten würde sich der Ablauf immens verzögern, argumentiert das Direktorat der katholischen Hochschule in Gent.

Spickzettel werden immer kreativer

Sicher, geschummelt hat schon jeder einmal in seinem Leben und sei es, dass man sich vom Nebenmann die Antwort soufflieren ließ.

Es ist und bleibt aber Betrug und es zeigt nur, dass der Lehrkörper vor immer neuen Herausforderungen steht, denn die Methoden werden immer kreativer. Mittlerweile gibt es auch Apps, bei der Prüfungsteilnehmer gemeinsam über Multiple-Choice-Fragen abstimmen können. Das Ergebnis wird in Uhrzeit und Datum auf dem Bildschirm angezeigt.

Die App ConTest wurde von Autoren einer Fallstudie entwickelt. Die von der Universität Michigan in Auftrag gegebene Fallstudie sollte aufzeigen, wie man mit Smartwatches unauffällig in Prüfungen schummeln kann.

>> Fallstudie der Universität Michigan

(bg)