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Über 2000 antike Münzen vor israelischer Küste entdeckt

APA/EPA/CLARA AMIT/ ISRAEL ANTIQ
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Taucher finden zufällig neun Kilogramm schweren Goldschatz in Israel. Einen Finderlohn gäbe es für die 2000 Münzen aber laut Behördensprecherin nicht.

Hobbytaucher haben vor dem israelischen Küstenort Caesarea einen Goldschatz entdeckt. 2000 Münzen aus der Zeit der Fatimiden wurden vom Hafengrund geborgen, wie die Antikenverwaltung bekanntgab. Es handle sich um den "größten je in Israel gefundenen Goldschatz". Insgesamt neun Kilogramm bringt der Fund auf die Waage.

Erst habe die Tauchergruppe gedacht, bei dem blinkenden Gold handle es sich um Spielmünzen. "Dann sammelten sie einige Exemplare und brachten sie dem Tauchclubleiter, der die Behörden alarmierte", hieß es. Fachleute bargen schließlich den Rest der Münzen. Ein Wintersturm habe vermutlich den Meeresboden aufgewühlt und die Goldstücke freigelegt.

Die Fatimiden beherrschten Teile der Region von 909 bis 1171. Meeresarchäologe Kobi Scharwit von der Antikenbehörde sagte, der Schatz stamme vermutlich von einem Schiffswrack, das Steuereinnahmen an Bord hatte. Es könne sich aber auch um ein untergegangenes Handelsschiff handeln. Ausgrabungen am Meeresgrund sollen nun weitere Erkenntnisse liefern.

Der von der Antikenbehörde als der "größte je in Israel gefundene Goldschatz" macht die Taucher, die die Münzen gefunden hat jedoch nicht reich. Laut Aussagen der Behördensprecherin gäbe es keinen Finderlohn.

(APA/AFP)