US-Automarkt bricht im März um 37 Prozent ein

(c) EPA (ROB WIDDIS)
  • Drucken

Im März wurden in den USA nur noch 857.735 neue Autos verkauft. Vor einem Jahr waren es noch über 1,3 Millionen. Deutsche Hersteller kommen glimpflicher davon als die US-Riesen GM und Ford.

Die deutschen Autobauer haben im März auf dem US-Markt einen weiteren bösen Absatzeinbruch erlebt, stehen aber besser da als die amerikanischen Konzerne. Der größte deutsche Importeur Volkswagen verlor 20 Prozent im Vergleich mit dem März 2007, BMW und Daimler büßten je 23 Prozent ein und Porsche verkaufte 29 Prozent weniger.

Auswahl einiger Marken:

Absatz USAMar 09Mar 08+/- in Stück+/- in %Porsche 1.921 2.631 -710 -26,99 VW 15.720 19.650 -3.930 -20,00 BMW 21.125 27.400 -6.275 -22,90 Daimler 17.350 22.532 -5.182 -23,00 GM 156.380 284.327 -127.947 -45,00 Ford 131.500 222.881 -91.381 -41,00 Toyota 132.800 210.794 -77.994 -37,00 Gesamt857.7351.361.484-503.749-37,00Hoffnung kehrt teilweise zurück

Auch wenn die Ergebnisse für März fast verheerend sind - einige Hersteller scren wieder Hoffnung. So spach etwa GM-Verkaufsanalyst Mike DiGiovanni von "ersten Zeichen einer Aufhellung", da der Abschwung zwar noch enorm aber immerhin stabil bleibe. Ford-Manager warnten aber davor, von einer Bodenbildung zu sprechen.

Verkaufsschlager: Pick-Up-Monster

Allen Bekentnissen über falsche Modellpolitik bei den US-Herstellern zum Trotz ist das meistverkaufte Auto in den USA im März der Ford F-150 mit 32.728 Stück. Die weiteren Top-Seller:

  • Toyota Camry/Solara mit 25.783 Stück
  • Chevrolet Silverado mit 23.508  Stück
  • Honda Accord mit 22.722 Stück
  • Toyota Corolla/Matrix mit 22.257 Stück
  • Honda Civic mit 20.645 Stück
  • Nissan Altima mit 19.521 Stück
  • Dodge Ram mit19.328 Stück
  • Chevrolet Malibu mit 14.722 Stück und der
  • Honda CR-V mit 12.959 Stück
(c) Reuters

(Ag./ebl)

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:

Mehr erfahren

International

GM droht ein Blitzkonkurs

Die Regierung glaubt nicht mehr an die Rettung des maroden Autokonzerns und forciert eine Aufspaltung. Die jüngsten Zahlen erhärten die Wahrscheinlichkeit einer Insolvenz.

Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.