UBM will Dividende für 2014 verdoppeln

Der Jahresüberschuss stieg vorläufigen Zahlen zufolge von 13,5 auf 20 Mio. Euro.

Die 2014 noch zu zwei Drittel vom Baukonzern Porr und dem Immobilienkonzern CA Immo kontrollierte UBM Realitätenentwicklung AG hat massive Gewinnzuwächse für 2014 vermeldet und will die Dividende verdoppeln. Der Jahresüberschuss kletterte gegenüber 2013 laut vorläufigen Zahlen von 13,5 auf 20 Mio. Euro. Auf Pro-forma-Basis sei darin auch die mit der UBM verschmolzene Porr-Immobiliensparte PIAG.

Der operative Gewinn (EBIT) habe sich 2014 im Jahresabstand von 29,4 auf 43 Mio. Euro erhöht, teilte die UBM am Dienstag mit. Die konsolidierte Produktionsleistung (Erlöse aus Immobilienverkäufen, Mieteinnahmen, Einnahmen aus Hotelbetrieb und noch nicht abgerechnete Bauleistungen einschließlich anteiliger Berücksichtigung nicht konsolidierter Beteiligungen) stieg von 286,7 auf 490 Mio. Euro.

Anhebung der Ausschüttung für 2014

"Aufgrund der guten Entwicklung" will der Vorstand der Hauptversammlung am 20. Mai eine Anhebung der Ausschüttung für 2014 von 62 Cent auf 1,25 Euro vorschlagen. Im Mai soll auch die Umbenennung der Gesellschaft in UBM Development AG beschlossen werden. Seit der per 19. Februar 2015 erfolgten Zusammenlegung mit der PIAG ist die Aktionärsgruppe Ortner/Syndikat Ortner-Strauss mit 54 Prozent der größte Aktionär der UBM.

Für 2015 erwartet das Management den Angaben zufolge "eine weitere Verbesserung von Produktionsleistung und Ergebnis". Grund dafür seien die "zahlreichen Synergien aus der Verschmelzung mit der PIAG Immobilien AG" und die "positive Entwicklung der für die UBM wichtigen Immobilienmärkte Österreich, Deutschland und Polen".

Die endgültige Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr wird am 14. April veröffentlicht.

(APA)

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