Porsche für Ausweitung der Verschrottungsprämie

APA (dpa/Archiv)
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Porsche Austria, das größte Autohandelshaus Österreichs, fordert bereits neun Tage nach dem Start der Verschrottungsprämie für zumindest 13 Jahre alte Autos eine Ausweitung der Aktion. Nach einer aktuellen Hochrechnung des Autoherstellers dürften bis dato schon 10.000 Anträge österreichweit eingegangen sein, heißt es am Donnerstag.

Die Regierung hat für die Ankurbelung der Autokäufe Fördermittel für maximal 30.000 Fahrzeuge budgetiert. Die Prämie erweise sich "als eine sehr effektive Maßnahme zur Konjunkturbelebung" und sollte daher auch nach Erreichen der geplanten 30.000 Stückgrenze "unbedingt weitergeführt werden", betont der Geschäftsführer Wolf-Dieter Hellmaier, "jedenfalls so lang bis sich der Markt wieder selber trägt."

Das erste Quartal 2009, also bis zur Einführung der Verschrottungsprämie am 1. April, war laut Porsche Austria mit 64.296 neu zugelassenen Kraftfahrzeugen das schwächste Jahresquartal für den Autohandel seit 20 Jahren. In den ersten Apriltagen sei der Ansturm aber entsprechend große gewesen. Bei Marktführer VW haben 15 bis 20 Prozent der Käufer auch eine Verschrottungsprämie beantragt.

(APA)

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