DAX-Konzerne schütten Rekord-Dividende aus

29,5 Milliarden Euro für Aktionäre - so viel lassen die 30 grössten börsenotierten Konzerne in in Deuschland springen.

Frankfurt. Die Aktionäre der 30 im deutschen Aktienindex DAX notierten Konzerne können sich auf einen wahren Geldregen freuen: In diesem Jahr schütten die Börsenschwergewichte insgesamt 29,5 Milliarden Euro aus - und damit 10 Prozent mehr als im Vorjahr und so viel wie nie zuvor, wie aus einer heute, Dienstag, veröffentlichten Studie der Beratungsgesellschaft EY (Ernst & Young) hervorgeht.

Größter Dividendenzahler ist nach den Angaben in diesem Jahr die Allianz: Der Versicherungskonzern zahlt seinen Aktionären insgesamt 3,1 Milliarden Euro - 30 Prozent mehr als im Vorjahr. Siemens schüttet 2,7 Milliarden Euro aus, Daimler 2,6 Milliarden Euro. Über den stärksten Zuwachs können sich die Anteilseigner von K+S freuen: Der Düngemittelkonzern hat die Ausschüttungssumme mehr als verdreifacht - von 48 auf 172 Millionen Euro.

Bei zwei Unternehmen gehen die Aktionäre hingegen leer aus: Lufthansa und Commerzbank zahlen keine Dividende. Da die die Gewinne der Studie zufolge insgesamt allerdings noch stärker steigen als die Dividendenausschüttungen, sinkt die Gesamt-Ausschüttungsquote auf 43,8 von 45,5 Prozent.

Die 30 größten deutschen börsennotierten Unternehmen beschäftigten 3,8 Millionen Menschen, trotz des Stellenabbaus bei den Energieversorgern ein Plus von gut zwei Prozent. Spitzenreiter war VW mit fast 600.000 Angestellten. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen um acht Prozent auf 36,4 Milliarden Euro.

Die DAX-Konzerne haben im vergangenen Jahr so viel verdient und umgesetzt wie nie zuvor. Die Gesamterlöse wuchsen um 2,2 Prozent auf einen Rekordwert von 1,25 Billionen Euro, Der Gewinn stieg um 6,3 Prozent auf knapp 109 Milliarden Euro.

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