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Ordensspitäler: Wehsely lehnt Budget-Bitte vorerst ab

Wehsely
WehselyAPA/HERBERT PFARRHOFER
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Wiens Gesundheitsstadträtin kritisiert das Vorgehen der Spitäler. Diese hatten ihr über Medien Zahlen "ausgerichtet".

Der Wunsch der Wiener Ordensspitäler nach einer Budgetaufbesserung bleibt vorerst unerfüllt. Vonseiten der Stadt gibt es vorerst keine entsprechenden Zusagen. Vielmehr zeigte sich die Wiener Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) am Mittwoch im Gemeinderat verwundert über die Vorgangsweise der betreffenden Krankenanstalten.

Diese hatten gestern, Dienstag, in einer Pressekonferenz ihre finanziellen Forderungen kundgetan. Die Ressortchefin kritisierte, dass über Medien Zahlen "ausgerichtet" würden noch bevor es Verhandlungen gebe. "Wenn es so läuft, kann die Antwort nur lauten: nein", so Wehsely auf die Frage, ob die Ordensspitäler mit einer Nachdotierung (zu einer laufenden Finanzierungsvereinbarung, Anm.) rechnen dürfen.

Die insgesamt acht Krankenhäuser machen geltend, dass auch sie von der neuen Arbeitszeitregelung für Ärzte betroffen sind. Zu erwarten seien Mehrausgaben - die nur zu bewältigen seien, wenn sie von der Stadt abgedeckt werden, wie Sprecher der Ordensspitäler am Dienstag erklärten. Nötig ist demnach etwa die Aufnahme zusätzlicher Mediziner und ein neues, teureres Gehaltsschema.

Der durch die neuen Arbeitszeiten zu erwartende gesamte Mehraufwand für 2015 wurde mit rund 11 Mio. Euro beziffert. Für 2016 wurde eine zusätzliche Belastung von insgesamt 9,9 Mio. Euro geltend gemacht.

(APA)