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Studie: Drei Standorte für Tourismuszonen in Wien geeignet

Die Presse
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Die City und die Innere Mariahilfer Straße sind gesetzt. Auch Schönbrunn wird Potential für eine Tourismuszone zuerkannt. Das letzte Wort nach einer Sozialpartnereinigung hätte der Wiener Bürgermeister.

Die Wiener Unternehmer haben sich mehrheitlich dafür ausgesprochen, die Öffnung von Geschäften in Tourismuszonen an Sonntagen zu erlauben. Morgen, Donnerstag, präsentiert die Arbeitnehmervertretung das Ergebnis ihrer Umfrage. Sollte das spannende Match zugunsten der Sonntagsöffnung ausgehen, ist immer noch die Festlegung der Tourismuszonen zu entscheiden.

Diskutiert wurde zuletzt, eine derartige Zone in der Innenstadt einzurichten. Die entsprechende Verordnung müsste von Landeshauptmann Michael Häupl (SPÖ) kommen. Der hat stets betont, dass er sich dem Ansinnen nicht verschließen werde, sollte die Befragung hier eine Zustimmung bringen. Allerdings sei auch eine Sozialpartnereinigung eine Voraussetzung dafür, den Geschäften in Wien erstmals eine Sonntagsöffnung in größerem Rahmen zu erlauben. Hier könnte es sich durchaus spießen: Denn die Gewerkschaft hat zuletzt wiederholt klargemacht, dass sie gegen eine Ausweitung der geltenden Regelung ist.

Studie: Auch Schönbrunn mit Potential

Die Wiener Wirtschaftskammer hat eine Studie beauftragt, um das Potenzial von Tourismuszonen in der Stadt auszuloten. Das Ergebnis: Neben der City seien auch die Innere Mariahilfer Straße und das Areal um Schönbrunn für eine Aufsperrerlaubnis am Sonntag geeignet, versicherte die Kammer am Mittwoch per Aussendung.

Als Kriterien für die Beurteilung wurden u.a. die Nächtigungsstatistik sowie die Dichte an Sehenswürdigkeiten herangezogen. So zähle die Innenstadt neun der 20 beliebtesten Touristen-Highlights und weit mehr als zwei Millionen Nächtigungen pro Jahr, der sechste und siebente Bezirk drei Top-20-Sehenswürdigkeiten und gut eine Million Übernachtungen. Deshalb würden sich beide Gebiete "hervorragend für die Errichtung von Tourismuszonen" eignen.

Potenzial sieht die Studie schließlich auch für Schönbrunn. Immerhin befänden sich dort mit Schloss und Tierpark zwei Publikumsmagnete, die von mehr als 5,5 Mio. Besuchern frequentiert werden.

 

(APA)