Justiz hat Ermittlungsverfahren zu Haiders Unfall eingestellt

Joerg Haider
Joerg Haider(c) AP (Lilli Strauss)
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Der tödliche Unfall des Kärntner Landeshauptmanns ist ausschließlich auf einen Fahrfehler seinerseits zurückzuführen. Das Auto war in einwandfreiem Zustand, Haider hatte keinen plötzlichen Herzinfarkt.

Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt hat nun offiziell das Ermittlungsverfahren zum tödlichen Verkehrsunfall des früheren Kärntner Landeshauptmannes und BZÖ-Gründers Jörg Haider eingestellt. Das gab der Leiter der Anklagebehörde, Gottfried Kranz, am Dienstag bekannt. Der tödliche Crash in den frühen Morgenstunden des 11. Oktober 2008 war demnach ausschließlich auf einen Fahrfehler zurückzuführen.

Auto in "einwandfreiem Zustand"

Haider war stark alkoholisiert mit überhöhter Geschwindigkeit von der Loiblpass-Bundesstraße abgekommen und hatte bei dem Unfall mehrere tödliche Verletzungen erlitten. Die technische Auswertung des Unfallfahrzeuges ergab, dass das Auto, ein VW Phaeton, in "einwandfreiem Zustand" gewesen war, auch gab es keine Manipulationen oder sonstige Fremdeinwirkung.

Kein Herzinfarkt oder andere Krankheit

Die Obduktion konnte auch medizinische Ursachen für den Unfall, etwa einen plötzlichen Herzinfarkt oder eine andere Krankheit, ausschließen. Die Untersuchungsergebnisse der Grazer Gerichtsmedizin wurden von einem zweiten Gutachten der Universität Innsbruck bestätigt.

(APA)

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