Immofinanz bläst 29-Prozent-Angebot für CA Immo ab

Geplante „Bittere Pille“ der CA Immo lässt Schritt der Immofinanz sinnlos erscheinen.

Wien. Die Immofinanz bläst ihr geplantes Teilangebot für den Erwerb von bis zu 29 Prozent der ebenfalls börsenotierten CA Immo vorerst überraschend ab. Auf der außerordentlichen Immofinanz-Hauptversammlung am morgigen Freitag soll ein diesbezüglicher Antrag nicht gestellt werden, erklärte das Unternehmen am Donnerstagabend.

Als Grund wird der für die HV der CA Immo übernächste Woche absehbare Beschluss einer Satzungsänderung genannt, derzufolge für die Abberufung von Aufsichtsratsmitgliedern bei der CA Immo künftig statt einer einfachen Mehrheit 75 Prozent der Stimmen nötig sein sollen.

O1 könnte Änderungen im Alleingang blockieren

AR-Abberufungen könne damit künftig der CA-Immo-Aktionär O1 Group Ltd. mit seinen 26 Prozent blockieren, so die Immofinanz, die sich zum weiteren Procedere in der Sache bedeckt hält. O1 stand ebenso wie das Management der CA Immo dem geplant gewesenen Immofinanz-Offert ablehnend gegenüber.

(apa)

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