Wiener Börse: ATX am Vormittag mit Kursverlusten

(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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An den meisten europäischen Handelsplätzen hingegen ging es nach teils deutlichen Vortagesverlusten wieder moderat aufwärts.

Die Wiener Börse hat am Freitagvormittag Kursverluste verzeichnet. Gegen 9.45 Uhr wurde der ATX mit 2.614,15 Punkten nach 2.634,99 Einheiten am Donnerstag errechnet, das ist ein Minus von 20,84 Punkten bzw. 0,79 Prozent.

Während es an den meisten europäischen Handelsplätzen nach teils deutlichen Vortagesverlusten wieder moderat aufwärts ging, verlor der heimische Leitindex am Vormittag weiter an Terrain. Datenseitig stehen zu Wochenschluss die für frühen Nachmittag angesetzten US-Verbraucherpreise für März im Mittelpunkt. Bereits veröffentlicht wurden Inflationszahlen aus Österreich: Die Preise sind im März um 1,0 Prozent gestiegen.

Immo-Papiere notieren schwächer

Auf Unternehmensseite wurde unterdessen das nächste Kapitel im Übernahmestreit zwischen CA Immo und Immofinanz aufgeschlagen. Aus den wechselseitig geplanten Anteilserwerben größeren Ausmaßes wurde vorerst nichts. Die CA Immo erreichte statt 15 nur 6 Prozent an der Immofinanz, und diese wiederum zog überraschend ihr Angebot auf den Erwerb von 29 Prozent an der CA Immo zurück. Beide Papiere notierten im Frühhandel schwächer: Immofinanz verloren 1,06 Prozent auf 2,80 Euro, CA Immo gaben um 2,60 Prozent auf 16,70 Euro nach.

Etwas erholt zeigten sich hingegen die Papiere der Branchenkollegin conwert, die nach deutlichen Vortagesverlusten nun mit einem Plus von 0,36 Prozent notierten. Am Donnerstag war bekannt geworden, dass die deutsche Immobiliengesellschaft Deutsche Wohnen mit der geplanten Übernahme der conwert gescheitert ist. Auch andere Immo-Aktien notierten fester: Warimpex führten mit einem Plus von 1,25 Prozent auf 0,97 Euro den prime market an, S Immo rangierten mit einem Zugewinn von 0,96 Prozent auf 8,42 Euro direkt dahinter.

Raiffeisen am Ende der Kursliste

Schwach zeigten sich hingegen einige Index-Schwergewichte: So verlor die Raiffeisen-Aktie im Frühhandel 2,89 Prozent auf 14,77 Euro und stand am unteren Ende des Kurszettels. Auch OMV (minus 1,04 Prozent auf 28,16 Euro), Erste Group (minus 0,77 Prozent auf 23,92 Euro) und Andritz (minus 0,67 Prozent auf 56,70 Euro) notierten im roten Bereich.

Der ATX Prime notierte bei 1.311,28 Zählern und damit um 0,71 Prozent oder 9,44 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich sechs Titel mit höheren Kursen, 26 mit tieferen und zwei unverändert. In sieben Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 884.209 (Vortag: 892.447) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 27,185 (27,94) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.

(APA)

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