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Song Contest 2015: Georgien

NETHERLANDS MUSIC
Nina Sublatti(c) APA/EPA (SANDER KONING)
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Seit 2007 nahm Georgien fast jedes Jahr am Song Contest teil, nur beim Wettbewerb in Moskau wurde die Teilnahme verhindert. Heuer tritt der Popstar Nina Sublatti an.

Georgien war seit der ersten Teilnahme 2007 fast jedes Jahr unter den Kandidaten für den Eurovision Song Contest (ESC). Einzig 2009, als Moskau als Gasthauptstadt fungierte, wurde der Wettbewerbssong der Georgier "We Don't Wanna Put In" wegen der Anspielung auf Putin von der Europäischen Rundfunkunion (EBU) abgelehnt und damit die Teilnahme verhindert. Ursprünglich war von georgischer Seite geplant gewesen, die Veranstaltung zu boykottieren. Trotz häufigem Einzug ins Finale des Wettbewerbs konnte das ehemalige Mitglied der Sowjetunion in sieben Teilnahmen noch nicht den Sieg davontragen. Die bisher besten Platzierungen gab es 2010 für Sofia Nizharadze mit "Shine" und 2011 für die Band Eldrine mit "One More Day" - beide erreichten den neunten Platz.

Heuer geht für Georgien der heimische Popstar Nina Sublatti ins Rennen. Mit ihrer Elektronummer "Warrior" setzt der Schwarzmeerstaat heuer auf härteren Tobak. Damit trägt der georgische Beitrag den gleichen Titel wie das Lieder der maltesischen Konkurrentin Amber - unterscheidet sich stilistisch jedoch beträchtlich.

Siegersong aus Vorauswahlshow überarbeitet

Gekürt wurde die 20-Jährige, die als Kind georgischer Eltern in Moskau geboren wurde, aber in der Heimat ihrer Eltern aufwuchs, in einer Auswahlshow, für die eine internationale Jury und das Publikum je zur Hälfte Stimmrecht besaßen. Den Siegersong aus der Show hat sie gemeinsam sie mit dem schwedischen Komponisten Thomas G:son überarbeitet.

Vielseitig ist Sublatti jedenfalls, die bereits mit selbst produzierten Skulpturen in Erscheinung trat und als Model arbeitete. Ihre musikalische Karriere startete sie 2013 mit ihrem Sieg bei der georgischen Castingshow-Version von "Idol", auf den das Debütalbum "Dare To Be Nina Sublatti" folgte - das zur meistverkauften Platte des Jahres in Georgien avancierte.

 

Georgiens ESC-Geschichte

Bestes Ergebnis:

  • 2010: Sofia Nizharadze mit "Shine" auf Platz 9
  • 2011: Eldrine mit "One More Day" auf Platz 9

Schlechtestes Ergebnis (seit Einführung der Halbfinali und Neuregelung 2008)

  • 2014: The Shin & Mariko mit "Three Minutes to Earth 15" (Semifinale)

>> DiePresse.com/SongContest

(APA)