Nachrichten Meinung Magazin
NEPAL EARTHQUAKE AFTERMATH
Nepal-Beben

Ein Ruck, der alles verändert

Rund acht Millionen Menschen sind von den Auswirkungen des Bebens in Nepal betroffen. Dörfer in den Bergen sind zum Teil komplett verschüttet.
30.12.2016 um 16:59
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Hauptbild • NEPAL EARTHQUAKE AFTERMATH • (c) APA/EPA/YONHAP (YONHAP)
Es ist ein symptomatisches Bild. Der Durbar-Platz mit seinen zerstörten Tempeln und denkmalgeschützten Gebäuden ist ein Trümmerhaufen. Am Samstag hatte ein Beben der Stärke 7,8 die Himalaya-Region erschüttert.
Es ist ein symptomatisches Bild. Der Durbar-Platz mit seinen zerstörten Tempeln und denkmalgeschützten Gebäuden ist ein Trümmerhaufen. Am Samstag hatte ein Beben der Stärke 7,8 die Himalaya-Region erschüttert.
(c) APA/EPA/KISHOR RANA / HANDOUT (KISHOR RANA / HANDOUT)
Die Opferzahlen werden täglich in die Höhe geschraubt. Premierminister Sushil Koriala sprach am Dienstag erstmals von bis zu 10.000 möglichen Toten.
Die Opferzahlen werden täglich in die Höhe geschraubt. Premierminister Sushil Koriala sprach am Dienstag erstmals von bis zu 10.000 möglichen Toten.
(c) APA/EPA/ABIR ABDULLAH (ABIR ABDULLAH)
Die UNO rechnet, dass etwa acht Millionen Menschen von den Auswirkungen des Bebens betroffen sind.
Die UNO rechnet, dass etwa acht Millionen Menschen von den Auswirkungen des Bebens betroffen sind.
(c) APA/EPA/YONHAP (YONHAP)
Mehr als 1,4 Millionen Menschen sind auf Lebensmittelhilfen angewiesen. Viele Menschen bräuchten aber auch Wasser oder haben ihr Obdach verloren.
Mehr als 1,4 Millionen Menschen sind auf Lebensmittelhilfen angewiesen. Viele Menschen bräuchten aber auch Wasser oder haben ihr Obdach verloren.
(c) APA/EPA/YONHAP (YONHAP)
Die Regierung erklärte außerdem erstmals öffentlich, trotz zahlreicher Warnungen vor einem bevorstehenden großen Beben nicht ausreichend vorbereitet gewesen zu sein.
Die Regierung erklärte außerdem erstmals öffentlich, trotz zahlreicher Warnungen vor einem bevorstehenden großen Beben nicht ausreichend vorbereitet gewesen zu sein.
(c) REUTERS (ADNAN ABIDI)
Die internationale rollt langsam an. Der Flughafen Kathmandu ist ein Nadelöhr. Viele Flugzeuge müssen stundenlang in der Luft kreisen, ehe sie eine Landeerlaubnis bekommen.
Die internationale rollt langsam an. Der Flughafen Kathmandu ist ein Nadelöhr. Viele Flugzeuge müssen stundenlang in der Luft kreisen, ehe sie eine Landeerlaubnis bekommen.
(c) APA/EPA/YNA (YNA)
Die Stimmung im Katastrophengebiet war zwei Tage nach dem schweren Erdbeben weiter angespannt. "Die Leute hier sind extrem nervös", sagte Andrea Reisinger vom Österreichischen Roten Kreuz (ÖRK) am Montag. Die Nachbeben lassen die Betroffenen immer wieder aus ihren Häusern fliehen.
Die Stimmung im Katastrophengebiet war zwei Tage nach dem schweren Erdbeben weiter angespannt. "Die Leute hier sind extrem nervös", sagte Andrea Reisinger vom Österreichischen Roten Kreuz (ÖRK) am Montag. Die Nachbeben lassen die Betroffenen immer wieder aus ihren Häusern fliehen.
(c) APA/EPA/ABIR ABDULLAH (ABIR ABDULLAH)
Aus Angst vor Nachbeben verbrachten hunderttausende Menschen eine weitere Nacht im Freien.
Aus Angst vor Nachbeben verbrachten hunderttausende Menschen eine weitere Nacht im Freien.
(c) APA/EPA/Palani Mohan / Internati (Palani Mohan / International Fed)
"Wir versuchen Telefonleitungen zu reparieren und Strom wiederherzustellen", sagte Nepals Kommunikationsminister Minendra Rizal. Nach Regierungsangaben sollten auch am Montag massenhaft Leichen verbrannt werden, um Seuchen zu verhindern.
"Wir versuchen Telefonleitungen zu reparieren und Strom wiederherzustellen", sagte Nepals Kommunikationsminister Minendra Rizal. Nach Regierungsangaben sollten auch am Montag massenhaft Leichen verbrannt werden, um Seuchen zu verhindern.
(c) REUTERS (ADNAN ABIDI)
Das ganze Ausmaß der Zerstörung war noch nicht abzusehen, weil viele abgelegene Dörfer zunächst nicht erreicht wurden.
Das ganze Ausmaß der Zerstörung war noch nicht abzusehen, weil viele abgelegene Dörfer zunächst nicht erreicht wurden.
(c) APA/EPA/ABIR ABDULLAH (ABIR ABDULLAH)
Viele Organisationen riefen zu Spenden für die Erdbebenopfer auf und entsandten ebenfalls Helfer und Material. Die Liste der Länder, die in den ersten 24 Stunden ihre Unterstützung ankündigten, reicht von Sri Lanka über Japan und Russland bis Belgien, Frankreich und Luxemburg. Nepal rief den Notstand in den betroffenen Gebieten aus, in denen 6,6 Millionen Menschen leben. Gesteuert wird die Hilfe für Nepal vom UN-Büro zur Nothilfe-Koordinierung (OCHA).
Viele Organisationen riefen zu Spenden für die Erdbebenopfer auf und entsandten ebenfalls Helfer und Material. Die Liste der Länder, die in den ersten 24 Stunden ihre Unterstützung ankündigten, reicht von Sri Lanka über Japan und Russland bis Belgien, Frankreich und Luxemburg. Nepal rief den Notstand in den betroffenen Gebieten aus, in denen 6,6 Millionen Menschen leben. Gesteuert wird die Hilfe für Nepal vom UN-Büro zur Nothilfe-Koordinierung (OCHA).
(c) APA/EPA/NARENDRA SHRESTHA (NARENDRA SHRESTHA)
"In dem bergigen Land ist der Transport von Gütern immer eine Herausforderung - auch wenn es kein Erdbeben gibt", sagte Unni Krishnan, Katastrophenteam-Chef der Hilfsorganisation Plan.
"In dem bergigen Land ist der Transport von Gütern immer eine Herausforderung - auch wenn es kein Erdbeben gibt", sagte Unni Krishnan, Katastrophenteam-Chef der Hilfsorganisation Plan.
(c) REUTERS (ATHIT PERAWONGMETHA)
Klar sei bisher nur, dass Tausende Häuser zerstört seien, aber nicht, wo genau wie viele. "Deswegen ist es nicht möglich, Hilfspakete aus der Luft abzuwerfen", sagte er Montagnachmittag.
Klar sei bisher nur, dass Tausende Häuser zerstört seien, aber nicht, wo genau wie viele. "Deswegen ist es nicht möglich, Hilfspakete aus der Luft abzuwerfen", sagte er Montagnachmittag.
(c) APA/EPA/NARENDRA SHRESTHA (NARENDRA SHRESTHA)
Vom Mount Everest wurden 205 Bergsteiger gerettet, wie der örtliche Polizeisprecher Bhanubhakta Nepal am Dienstag sagte. Bei einer großen Lawine, die das Everest-Basislager getroffen hatte seien 17 Menschen gestorben, hieß es.
Vom Mount Everest wurden 205 Bergsteiger gerettet, wie der örtliche Polizeisprecher Bhanubhakta Nepal am Dienstag sagte. Bei einer großen Lawine, die das Everest-Basislager getroffen hatte seien 17 Menschen gestorben, hieß es.
(c) REUTERS (6summitschallenge.com)
Zum Zeitpunkt des Unglücks hielten sich etwa 1000 Menschen im Basislager auf. Der bekannte US-Bergsteiger Alan Arnette schrieb aus dem Basislager, fast alle Teams um ihn herum hätten das Camp verlassen oder bereiteten sich darauf vor. Sie würden in dieser Saison den Everest nicht mehr von der Südseite aus besteigen.
Zum Zeitpunkt des Unglücks hielten sich etwa 1000 Menschen im Basislager auf. Der bekannte US-Bergsteiger Alan Arnette schrieb aus dem Basislager, fast alle Teams um ihn herum hätten das Camp verlassen oder bereiteten sich darauf vor. Sie würden in dieser Saison den Everest nicht mehr von der Südseite aus besteigen.
(c) REUTERS (6summitschallenge.com)

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